29.04.2013 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Versammlung des Kreisjagdverbands - Langjährige Mitglieder ausgezeichnet Urteil bereitet Jägern Sorgen

Die Jäger nahmen ihre Verantwortung für Tier und Natur sehr ernst. Das war den Berichten des Vorsitzenden und der einzelnen Obmänner bei der Versammlung des Kreisverbands Nabburg des Bayerischen Jagdverbandes im Gasthaus "Weißes Lamm" zu entnehmen.

Für ihre langjährige Treue wurden zahlreiche Mitglieder der BJV-Kreisgruppe Nabburg ausgezeichnet. Bild: ral
von Richard AltmannProfil

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder - darunter Konrad Kraus und Ehrenvorsitzender Dr. Ludolf von Beckedorff - verwies Kreisvorsitzender Alois Seegerer auf das im vergangenen Jahr erstellte Vegetationsgutachten, in dem der Landkreis Schwandorf am besten abschnitt in ganz Bayern. Dies sei ein Beweis dafür, dass die Jägerschaft ihre Arbeit erfülle und ihrer Verantwortung für die Natur und das Wild nachkomme. Zahlreiche Veranstaltungen und Besprechungen standen im abgelaufenen Jahr wieder auf der Tagesordnung, so Seegerer. Als einen Höhepunkt bezeichnete er die Hubertusfeier in Schwarzenfeld.

Sorgen mache den Jägern die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, dass Grundstücksbesitzer ihre Flächen aus ethischen Gründen aus der Bejagbarkeit heraus nehmen können. Entsprechend wurde auch bereits im Januar das Jagdgesetz geändert. Es müsse abgewartet werden, so Seegerer, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Jäger sprechen sich auch klar dagegen aus, Rehböcke in der Schonzeit zu schießen. Seegerer verwies noch darauf, dass die Bläsergruppe beim "tonart"-Festival am 21. Juli ihr 50-jähriges Bestehen feiert.
Albert Nässl, zuständiger Obmann für das Schießwesen, berichtete, dass sich im vergangenen Jahr 75 Jäger am Anschießen der Waffen beteiligt haben. Bei der Landkreismeisterschaft belegte die Mannschaft der Kreisgruppe den zweiten Platz. Die Sanierung des Schießstandes am Kulm gehe gut voran, betonte der Redner und dankte vor allem Willi Stöckl und seiner Frau, die sich sehr engagiert hätten. Der Obmann für das Hundewesen, Herbert Fieback, hob hervor, dass insgesamt 28 Hunde - davon 13 Jagdhunde - im vergangenen Jahr ausgebildet worden seien. Auch die Obleute für die Jugend und den Naturschutz berichteten von zahlreichen Veranstaltungen, die sie besucht oder veranstaltet hatten. Frauenbeauftragte Maria Nässl blickte auf den Jägerinnentag auf Schloss Guteneck zurück.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden im Anschluss Hubert Lottner (Altendorf), Peter Messmann (Wernberg-Köblitz), Gerhard Tischler (Altendorf), Bernhard Kleierl (Wernberg-Köblitz) und Josef Tischler (Altendorf-Fronhof) ausgezeichnet. 50 Jahre sind Anton Bartmann (Schwarzenfeld), Karl Freiherr von Lichtenstern (Nabburg), Hans Schinner, Lorenz Schöner und Robert Neblich (alle Wernberg-Köblitz) dabei. Für 60 Jahre wurde Leonhard Schottenheim (Höflarn) geehrt. Die Treuenadel der Bläser erhielt Dietmar Kraus aus Schwarzenfeld. Sigmund Bartmann (Schwarzach), Markus Engl (Stulln) und Udo Schupfhagn (Hohengebraching) bekamen die BJV-Hegenadel in Silber.

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