30.01.2004 - 00:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Wie sich die Straßenmeisterei für Einsätze rüstet Daten und "Späher"

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Wann hat der Winterdienst in den Startlöchern zu stehen? Die Straßenmeisterei kann auf ein computergesteuertes Wetterinformationssystem zurückgreifen, ebenso auf Infos der Autobahnmeisterei. Denn eine Messstelle auf der A 93 liefert Daten über den Fahrbahnzustand: Luft- und Bodentemperatur sind registriert.

"Erfahrungsgemäß können wir ein, zwei Tage vorplanen", meint Karl Ruhland, der Leiter der Nabburger Straßenmeisterei. Trotzdem sind zwei Leute in ständiger Rufbereitschaft. Wichtig ist der sogenannte Späher, der die Straßen permanent kontrolliert, die kritischen Streckenbereiche meldet. "Manchmal kann man sich ja auch auf die Bergstrecken beschränken", berichtet Ruhland.

Den Salzverbrauch schätzt Ruhland in diesem Jahr "so auf rund 3000 Tonnen". Mit der Solezumischung ist der Trockensalzverbrauch um fast 30 Prozent zurückgegangen. Ein plus für die Umwelt. Doch die Einsparung ist relativ zu sehen, weil die Einsätze zunehmen.

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