41 neue Bauplätze am Ortsrand

Wo jetzt noch Felder sind, können oberhalb der Xaver-Fuhr-Straße, am östlichen Rand von Diendorf, bald 41 Wohnhäuser entstehen. Bild: Amann
Politik
Nabburg
14.09.2017
809
0

Bauwillige dürfen sich auf ein neues Angebot im Bereich der Stadt Nabburg freuen. In Diendorf entstehen im Laufe des nächsten Jahres 41 neue Bauplätze.

Die Stadt verfügt derzeit über keine freien Bauparzellen mehr. Da passte es gut, dass Bürgermeister Armin Schärtl die Grundstücksverhandlungen mit drei Diendorfer Landwirten erfolgreich abschließen konnte. Während seines Urlaubs wickelte sein Stellvertreter Kurt Koppmann den Kauf in der vergangenen Woche dann notariell ab. Der Kommune gehört jetzt ein 3,8 Hektar großes Gelände am östlichen Rand von Diendorf, wovon über 3,0 Hektar bebaubar sein werden, so dass voraussichtlich 41 Häuser in leichter Südwest-Hang-Lage einen Platz finden können.

Das neue Baugebiet bekommt, in Anlehnung an seine beiden benachbarten Vorläufer, den Namen "Hirtenleite III". Es befindet sich direkt im östlichen Anschluss an die Bebauung an der Xaver-Fuhr-Straße. Ein Teil davon ist bereits als Wohngebiet ausgewiesen, der Rest wird im Flächennutzungsplan bisher als Acker- und Grünland geführt. Ab Oktober möchte der Stadtrat die notwendigen Schritte zur Änderung der Bauleitplanung und zur Aufstellung des Bebauungsplanes auf den Weg bringen. Mit der Planung beauftragte er das Büro Renner und Partner aus Amberg. Um den Flächenverbrauch in Grenzen zu halten, muss andernorts das Ziel der Wohnbebauung aufgegeben werden.

Das Baugebiet soll von der Langwiedstraße her in einer Ringstraße ohne Sackgasse oder Wendehammer - ähnlich wie die "Hirtenleite II" - erschlossen werden. Der Zuschnitt der Grundstücke, die alle eine eigene, direkte Zufahrt erhalten, soll größenmäßig zwischen 600 und 900 Quadratmetern liegen. Für Grunderwerb und vorläufige Erschließung veranschlagt die Stadt einen Betrag zwischen 3,0 und 3,5 Millionen Euro.

Der im Rathaus angepeilte Zeitplan sähe vor, bis April 2018 einen gültigen Bebauungsplan zu haben, so dass ab dem Frühsommer mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden könnte. Ab diesem Zeitpunkt soll dann auch der Bauplatzverkauf erfolgen; einstweilen werden im Rathaus Interessenten vorgemerkt, ohne dass sie bereits eine Zusage bekommen. Ob sich die Baureife noch im Jahr 2018 erzielen lässt, bleibt abzuwarten. Preislich wird sich das neue Baugebiet in einer ähnlichen Dimension wie das Bauland Am Kastanienbaum bewegen. Mit 100 bis 110 Euro ist für den voll erschlossenen Quadratmeter zu rechnen, wobei momentan die weitere Preisentwicklung im Tiefbau unsicher erscheint.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.