Einstimmig für finanzielle Hilfen

Politik
Nabburg
07.07.2017
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Der Stadtrat gab Geld aus. Er genehmigte in dieser Woche Anträge auf Kostenübernahme und Zuschüsse.

Der erste Antrag, der zu behandeln war, kam von der katholischen Kirchenverwaltung. Er bezog sich auf die Finanzierung zusätzlicher pädagogischer Kräfte in den beiden Kindergärten, die zur Betreuung von behinderten Kindern benötigt werden. Einstimmig entschied sich der Stadtrat, jeweils 40 Prozent der anfallenden Kosten zu übernehmen. Für St. Marien (fünf Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung im Jahr 2017/18) sind das 15 000 Euro, für St. Angelus (sieben Kinder) 14 700 Euro. Den Rest der Kosten steuern der Staat (40 Prozent) und der Träger (20 Prozent) bei.

Der Verein "Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Schwandorf" bekam in den vergangenen Jahren Zuwendungen für seinen familienentlastenden Dienst. 250 Euro flossen jeweils aus der Stadtkasse, weitere 250 bis 300 Euro aus der von der Kommune verwalteten Duschner-Endres-Stiftung. Die Kämmerei machte nun darauf aufmerksam, dass die zurück gegangenen Zinserträge in der Zukunft keinen Spielraum mehr lassen, Geld aus der Stiftung auszuzahlen. Schließlich kam der Stadtrat überein, die beiden Beträge in diesem Jahr nochmals zu überweisen. Zugleich wird die Lebenshilfe, die derzeit in Nabburg 14 Familien unterstützt, darauf aufmerksam gemacht, dass sie aber in der Folgezeit nur noch mit einem Zuschuss von der Stadt rechnen darf.

Weitere Anträge stammten von der Jugendblaskapelle. Sie erbat einen Zuschuss für den Kauf von teueren Mangelinstrumenten für die Bläserklasse 2016. 10 945 Euro hatte sie für die Anschaffung eines Baritonhorns, eines Euphoniums, einer B-Tuba und eines Waldhorns ausgegeben. Der bisherigen Praxis folgend, billigte der Stadtrat einstimmig zehn Prozent, also 1095 Euro.

Ebenso gab es keine Gegenstimme, als es um die musikalische Jugendausbildung der Blaskapelle im Jahr 2016 ging. Sie hatte ihren Antrag an den festgelegten Pro-Kopf-Sätzen orientiert, wobei unter dem Strich 1647 Euro heraus kamen. Diese Summe wird ausbezahlt, weil sie unter der fixierten Höchstgrenze von 2045 Euro liegt.

Und schließlich kam auch die Faschingsgesellschaft zum Zug. Sie hatte in der abgelaufenen Saison 5976 Euro ausgegeben und wie bisher zehn Prozent Zuschuss beantragt. Ihr gestand der Stadtrat einstimmig 597,60 Euro zu. Wobei Bürgermeister Armin Schärtl darauf hinwies, dass die Stadt alljährlich und zusätzlich auch die Empfänge vor den Gardetreffen bezahlt.
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