Neue Anlegestelle entsteht - Aus der Stadtratssitzung
Für Bootfahrer

Politik
Nabburg
19.12.2016
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An der Naab gibt es bald eine weitere Bootsanlegestelle. Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben auf dem Paddelclub-Gelände in der Wiesmühle zu. Bisher gibt es zwei Anlegestellen. Der Naturparkverein erklärte sich dazu bereit, eine dritte Einrichtung zu fördern. Zu den maximal 18 000 Euro an Kosten gibt es somit 75 Prozent Zuschuss (50 Staat, 25 Verein), so dass bei der Stadt ein Eigenanteil von höchstens 4500 Euro bleibt. Alle Stadträte erklärten sich damit einverstanden, das Vorhaben für 2017 in den Etat einzuplanen.

Nicht kommen wird dagegen eine Erweiterung des Parkplatzes beim Waldfriedhof, wie sie von der SPD-Fraktion beantragt worden war. Kosten und Flächenversiegelung stünden in keinem ausgewogenen Verhältnis zum Nutzen, stellte die Stadtverwaltung bei einer Überprüfung fest. Zumal bei sogenannten großen Beerdigungen und an Allerheiligen die Stellflächen dann trotzdem wieder nicht ausreichen würden. Deswegen entschied sich der Stadtrat ebenfalls einstimmig, von der Maßnahme Abstand zu nehmen.

In dieser Sitzung vergab er auch Aufträge für den Umbau des gekauften Sparkassengebäudes. Den Zuschlag für die Innentüren erhielt die Firma Schönberger (2234 Euro) aus Schmidgaden, die Estricharbeiten erledigt die Firma Robeis (7191 Euro) aus Freudenberg, und die Fliesen verlegt die Firma List (1818 Euro) aus Schwarzenfeld.

Einstimmig lehnte der Stadtrat dagegen die Verlegung eines Leerrohrsystems während der Deckensanierung in der Regensburger- und Georgenstraße ab. Für einen möglichen, späteren Breitbandausbau hatte sie die Telekom vorgeschlagen. Es ging dabei um eine sechsstellige Summe, die dem Gremium aber als weitaus zu hoch erschien.
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