13.04.2018 - 20:10 Uhr
NabburgOberpfalz

Stadt lehnt Photovoltaik an der Autobahn bei Diendorf ab Keine Freigabe

Für Investoren ist es derzeit wirtschaftlich interessant, Photovoltaikanlagen zu bauen und zu betreiben. Gesucht werden Flächen, auf denen dies erlaubt wird. Auf der Suche nach einem Areal gerieten auch Grundstücke im Nabburger Ortsteil Diendorf in den Blickpunkt eines potenziellen Bauherren. Der Mann aus dem Raum Schwandorf wandte sich per E-Mail ans Rathaus und fragte an, ob zwischen der Autobahn A 93 und dem Ort eine Anlage errichtet werden darf. Sie würde sich auf mehrere Grundstücke zwischen dem Lärmschutzwall und der Bebauung am Finkenweg erstrecken, die verschiedenen Eigentümern gehören. In der Stadtratssitzung war man sich in dieser Woche schnell einig: Eine Zustimmung war da nicht möglich. Aus städtebaulichen und Hochwasserschutz-Gründen wurde das Vorhaben einstimmig abgelehnt.

von Wilhelm Amann Kontakt Profil

Ferner gab Bürgermeister Armin Schärtl bekannt, dass er von der DB-Netz AG in den Koordinierungsrat für den Bahnausbau zwischen Hof und Regensburg berufen worden sei. Die konstituierende Sitzung des Gremiums, dem auch die Oberbürgermeister Andreas Feller (Schwandorf) und Kurt Seggewiß (Weiden) angehören, findet am 20. Juni in Schwandorf statt. Es soll die Elektrifizierung der Strecke aus kommunalpolitischer Sicht begleiten.

Für den Bau des 35. Abschnitts der Abwasseranlage (Windpaißing) bekam die Stadt einen Zuschuss bewilligt. Sie erhielt 247 258 Euro.

Für die Wahl der Schöffen in der Amtsperiode 2019-2023 konnte die Stadt drei Namen vorschlagen. Sie nannte jene drei Personen, die sich für die Ausübung des Amtes beworben hatten: Rudolf Lehner, Katja Schreyer und Erwin Salzl.

Zusätzlich billigte der Stadtrat einstimmig den Haushalt 2018 für die Bürgerspitalstiftung. Er umfasst lediglich 74 300 Euro und sieht keinerlei Investitionen vor. Der Schuldenstand bleibt bei 200 000 Euro.

In der gleichen Sitzung vergab der Stadtrat einen Auftrag für die Mängelbeseitigung an Blitzschutzanlagen städtischer Gebäude. An sechs Objekten führt sie die Firma Pretzl aus Nürnberg aus und bekommt dafür 7700 Euro.

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