Stadt zahlt 18 000 Euro zu Netzwerk-Aktion - Start am 1. Juli
Kampagne für Nabburg

Politik
Nabburg
11.04.2018
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Vor rund einem Jahr hatte sich der Stadtrat entschieden, die Image-Kampagne des "Netzwerk Nabburg" finanziell zu unterstützen. Im Jahr 2018 sollten dafür erstmals 10 000 Euro ausgegeben werden. Bürgermeister Armin Schärtl gab nun dem Stadtrat einen kurzen Sachstandsbericht zur Kenntnis, den er bei der Netzwerk-Sprecherin Gisela Westiner angefordert hatte.

Ein Arbeitskreis habe sich demnach in mehreren Sitzungen mit der Kampagne beschäftigt und sie unter dem Motto "Nabburg - Unsere Stadt" entwickelt. Folgende elf Themen und Motive seien erarbeitet worden, die die Vorzüge und das vielseitige Leben der Stadt aufzeigen: Handwerk; Kultur; Schule/Bildung; Gastronomie; Einzelhandel; Ärzte/Gesundheitsversorgung; Verkehrsanbindung; Arbeitsplätze; Freizeit; Vereine; Nabburg (Zusammenfassung).

Start der Kampagne sei am 1. Juli in einem feierlichen Akt mit Enthüllung des ersten Bildes. Die Laufzeit ist bis Juli 2019 angelegt, so dass die Besucher sowohl des Mittelaltermarktes 2018 als auch des Tonart- Festivals 2019 darauf aufmerksam werden. Für jedes Thema gebe es eine berühmte Vorlage, die mit sogenannten "Testimonials" fotografisch nachgestellt wird. So werben rund 120 Nabburger ein Jahr lang auf Plakaten, Postkarten, Einkaufstaschen und einer eigenen Internetseite für "ihre Stadt Nabburg". Die Termine mit einem professionellen Fotografen finden im April und Mai statt, die Orte sind festgelegt. Im Juni werden die Bilder vom Grafiker in die verschiedenen Layouts eingebettet, es erfolgen die Reinzeichnungen, und die Internetseite www.nabburg- -meine-stadt.de wird aufgebaut.

Das Netzwerk konnte 6000 Euro an Sponsorengeldern akquirieren: Sie stammen von drei Unternehmen, beteiligten Handwerkern, Einzelhändlern und Gastronomen. Damit die Arbeit auch eine nachhaltige Wirkung hat, soll eine Broschüre erarbeitet werden, mit der dann die Stadt oder Firmen für den Standort werben können, um zum Beispiel Fachkräfte zu gewinnen. Die Produktion der Image-Broschüre erfolge im Nachgang und ist nicht in der Finanzierung der Kampagne enthalten.

Von den Kosten in Höhe von 24 000 Euro verbleiben also 18 000 Euro bei der Stadt. Der Bürgermeister wies den Kämmerer an, die Summe in der Finanzplanung vorzusehen.
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