Stadt zahlt Defizit - Anfragen in der Sitzung
Für Schülerbetreuung

Politik
Nabburg
09.07.2017
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6200 Euro lässt sich die Stadt die Mittagsbetreuung an ihren beiden Schulstandorten in Nabburg und Diendorf kosten. Der Stadtrat beschloss auf Antrag des Kolping-Bildungswerkes einstimmig, diesen ungedeckten Aufwand aus der Stadtkasse zu begleichen. Vom Staat bekommt der Träger nur eine Gruppe mit bis zu 23 Kindern bezuschusst. Eingerichtet sind jedoch zwei Gruppen.

Für die 19 Kinder an der Grundschule in Diendorf zahlt die Stadt aufgrund des zusätzlichen Personalbedarfs 5000 Euro, für die Nabburger Schule 1200 Euro. Altbürgermeister Josef Fischer (ABU) erkundigte sich, wie viele Kinder der Gruppe in Nabburg angehören. Diese Information möchte ihm Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) zur nächsten Sitzung nachliefern.

In einer Anfrage sprach Stadtrat Frank Zeitler (CSU) Probleme an, die es beim Anbieterwechsel nach dem Breitbandausbau gibt. Ihm teilte der Bürgermeister mit, dass sich die Stadt nun wöchentlich von Amplus über die aktuelle Entwicklung informieren lasse. Wer Probleme mit seinem Anschluss hat, könne sich an den Sachbearbeiter im Rathaus wenden.

In diesem Zusammenhang wies die Stadträtin Irene Ehemann darauf hin, dass im Zuge des Breitbandausbaus bereits seit längerer Zeit ein Loch in der Nähe des China-Restaurants offen steht. Diese Kleinbaustelle führe zu Sichtbehinderungen. Bürgermeister Schärtl gab zu verstehen, dass er sich darüber auch schon gewundert und geärgert habe. Seines Wissens nach warte die Telekom dort immer noch auf jene Firma, welche die Glasfaser einbläst. Aber man werde in der Sache nochmals nachtelefonieren.

Ob sich die Bauarbeiten in der Georgenstraße/Regensburger Straße im aufgestellten Zeitplan befinden, wollte Stadträtin Marion Schärtl (SPD) wissen. "Wir sind im Groben drin, in Details leicht in Verzug", antwortete Bürgermeister Armin Schärtl. Er informierte bei dieser Gelegenheit darüber, dass es vor wenigen Tagen durch einen Wasserrohrbruch zu einer kurzfristigen Verkeimung gekommen war.

Ferner erzählte Schärtl von seinem Besuch an der Bohr-Baustelle in der Naab. Bei der behördlich veranlassten Muschel-Suchaktion der Wasserwacht und des Technischen Hilfswerkes habe er zugeschaut. Es seien tatsächlich Muscheln gefunden worden: 360 Stück habe man vom Flussbett aufgesammelt, darunter auch Exemplare der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel. Sie alle wurden an anderer Stelle des Flusses, wo sie vom späteren Brückenbau für die Umgehungsstraße nicht tangiert sein werden, wieder eingesetzt.

Eine ebenso angeordnete und vorgenommene Suche nach Alt-Munition aus Kriegszeiten sei in der Naab darüber hinaus negativ verlaufen.
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