Zu Probebohrungen für Bahnübergang-Lösung: Anfrage bleibt unbeantwortet
Bauamt nennt keine Ergebnisse

Politik
Nabburg
12.04.2018
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Nach den Ergebnissen der Probebohrungen, die zur Vorbereitung des Baus der Innerortsumgehung gemacht worden waren, hatte sich vor einigen Wochen der CSU-Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler in einer Stadtratssitzung erkundigt. Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) sagte damals zu, beim Staatlichen Bauamt nachzufragen. In dieser Woche teilte Schärtl zu Beginn der Sitzung mit, dass die Behörde dazu keine Auskunft gebe. Denn sie sei Antragsteller im derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren, das der Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs dient, und in dieser Rolle nicht befugt, Antragsunterlagen öffentlich bekannt zu machen. Dobler wunderte sich über diesen bezogenen Standpunkt. Denn im Internet seien mittlerweile Ergebnisse der Bohrungen zu lesen. Da stehe drin, dass bereits in acht Metern Tiefe Gneis ansteht. Und das bedeute, dass die geplanten Baumaßnahmen dadurch wesentlich erschwert werden. Das Planfeststellungsverfahren für eine teilweise Verlegung der Staatsstraße 2040 innerhalb der Stadt Nabburg tritt in der nächsten Woche in eine bedeutende Phase. An vier aufeinander folgenden Tagen - von Montag bis Donnerstag - werden in der Nordgauhalle und im Rathaus knapp 100 erhobene Einwände nicht-öffentlich erörtert. Die Federführung liegt bei einer Juristin der Regierung der Oberpfalz.

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