22.01.2018 - 20:00 Uhr
NabburgSport

21:22 in Herzogenaurach Söllner-Truppe glücklos im Spitzenspiel

Tolle Vorstellung, keine Punkte: Die HSG-Handballerinnen aus Nabburg und Schwarzenfeld ärgern sich ein bisschen über die Partie in Herzogenaurach.

Natalie Fleischmann war mit ihren zehn Toren beste Schützin der HSG-Damen. Bild: hfz
von Tanja SöllnerProfil

Bitteres Ergebnis für die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Sie verloren nach einer starken kämpferischen Leistung am Sonntag beim Titelaspiranten TS Herzogenaurach II mit 21:22.

Es war ein Spiel wie David gegen Goliath: Auf der einen Seite die Gastgeber mit einer vollbesetzten Auswechselbank, die durch Spielerinnen der ersten Mannschaft aufgefüllt war, auf der anderen Seite die Gäste aus der Oberpfalz, die gerade einmal zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank hatten. Doch die HSG ging mit einer sehr guten und positiven Einstellung in diese Begegnung, und zeigte von Anfang an keinen Respekt. Die 6:0-Abwehr des Gastgebers sollte an diesem Tag kein Hindernis für die lauffreudigen HSG-Damen darstellen. Immer wieder fand man die Lücken in der gegnerischen Abwehr. Zur Pause führte die HSG verdient mit 11:6. "Die ersten 30 Spielminuten waren ein immenser Kraftakt für meine Mädels. Es war eine herausragende Leistung der kompletten Mannschaft", lobte Trainer Karl Söllner nachher.

Doch die Franken kamen extrem motiviert aus der Kabine. Sie hatten sich nun besser auf die Gäste eingestellt. Eine Aufholjagd begann, bei dem die Kräfte der Gäste immer mehr schwanden. Nach 36 Spielminuten stand es nur noch 11:12 für die HSG. Die TS Herzogenaurach wechselte munter aus, während die Söllner-Truppe immer mehr mit sich selber zu kämpfen hatte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich gegen Ende absetzen. Und als die HSG-Damen in den letzten Spielminuten auch noch in Unterzahl agieren mussten, wähnten sich die Franken auf der Gewinnerstraße. Doch die HSG bekam in den letzten Sekunden beim Spielstand von 21:22 noch einen Siebenmeter zugesprochen. Die Heimtorfrau wehrte aber den Ball ab.

"Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft, auch wenn es am Ende leider nicht gelangt hat", war Trainer Söllner auch ein bisschen stolz. " So einen Einsatz sieht man im Damenhandball selten. Auf das lässt sich aber auf jeden Fall aufbauen. Wir brauchen den Kopf nicht hängen zu lassen, und konzentrieren uns jetzt auf die nächste Begegnung am kommenden Samstag gegen Forchheim."

HSG-Tore: Nathalie Fleischmann 10/8, Carina Czichon 3, Verena Luley 3, Theresa Fröhlich 2, Anja Gerlach 2, Julia Kiener 1

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