26.03.2018 - 20:10 Uhr
Nabburg

Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld landen Heimsieg gegen Pyrbaum/Seligenporten Abwehr als Sieggarant

Wie auch das Hinspiel geriet die Begegnung gegen die HSG Pyrbaum/Seligenporten zum Kraftakt für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Dieser nahm jedoch ein positives Ende, denn die HSG-Damen gingen mit 24:21 als verdienter Sieger vom Platz.

HSG-Trainer Karl Söllner war mit dem Auftritt seiner Mädels (fast) rundum zufrieden. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Beide Mannschaften kamen nur schwer in Schwung. Fehlwürfe kennzeichneten die ersten Minuten. Pyrbaum erzielte zwar das erste Tor, lag in der restlichen Spielzeit aber nie mehr in Front. Carina Czichon schloss zweimal erfolgreich ab und die Söllner-Truppe übernahm ab diesem Zeitpunkt die Führung. Die 6:0-Defensive präsentierte sich als wahres Beton-Abwehr. Der Verbund erschwerte es den Gästen immens, sich Lücken zu erspielen. Lediglich im Angriff zeigten sich leichte Abschlussfehler, was ein deutlicheres Absetzen verhinderte. Immer wieder gelang es den Gästen, über die Außenpositionen den Rückstand zu minimieren. Über 5:2 stand es kurz vor Ende der ersten Halbzeit 9:7 für die Heimmannschaft. Die Spielgemeinschaft aus Pyrbaum präsentierte sich keineswegs überragend, die Heimmannschaft passte sich aber der teilweise zähen Spielweise an. "Die Abwehr agierte sehr lobenswert. Wir haben unseren Biss wieder gefunden. In Kombination mit unseren Torfrauen stand da wirklich eine Mauer. Nur in der Offensive haperte es wieder", sagte Trainer Karl Söllner. Zum Pausenpfiff stand eine 10:7-Führung.

Diesmal verschliefen die Gastgeber den Start in den zweiten Abschnitt nicht. Durch schöne Laufkombinationen landete der Ball oft bei den Kreisspielern, oder es gelangen Torerfolge über die Rückraumpositionen. Über 13:11, 16:12 hieß es nach 50 Minuten 19:14 für die HSG. Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem souveränen Sieg für die Gastgeber aus, doch danach hielt der Schlendrian Einzug. Die Defensive agierte wieder etwas zu halbherzig, und der Angriff ging nicht bis an die Grenzen. So kamen die Gäste heran. Trotz allem gelang ein nie gefährdeter 24:21-Erfolg. "Ich bin froh, dass sich diesmal wirklich alle Spielerinnen in Szene setzen konnten. Natürlich hätte das Ergebnis deutlicher ausfallen müssen. Ich bin aber schon stolz, dass wir zumindest schon mal in der Abwehr unsere Stärke wieder gefunden haben", lobte Söllner.

HSG-Tore: Nathalie Fleischmann 6/4, Carina Czichon und Verena Luley je 4, Anna Stubenvoll 3, Tanja Söllner 3/1, Miriam Reil und Kerstin Schill je 2.

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