15.03.2018 - 17:12 Uhr
Nabburg

Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld müssen zur SG Naabtal Defensiv passt's, offensiv hapert's

Mehr Brisanz geht kaum: Für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld geht es am Sonntag zur SG Naabtal nach Burglengenfeld. Der Dritte muss zum Zweiten. Und die HSG hat noch eine Rechnung offen.

Auf sie wird es ankommen: HSG-Torfrau Lisa Pröls soll beim Gastspiel bei der SG Naabtal ein sicherer Rückhalt sein. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Auf die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld wartet am Sonntag die wohl aufregendste und interessanteste Partie der gesamten Saison: Um 17 Uhr muss die BOL-Truppe von Trainer Karl Söllner in der Burglengenfelder Gymnasiumhalle gegen die SG Naabtal ran.

Dann erwartet der Tabellenzweite den Dritten - das alleine verspricht schon viel Spannung. Nach dem hart umkämpften 24:24 im Hinspiel sinnen die HSG-Mädels aber auf Revanche. Die SG Naabtal spielt bis dato eine passable Runde, ließ allerdings auch schon einige Punkte unerwartet liegen. Für Naabtal dürfte es schwer werden, im Rennen um den Aufstieg (nur der Meister steigt in die Landesliga auf) noch ein Wörtchen mitzureden. In den letzten Begegnungen dieser BOL-Saison warten ausschließlich Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. Es dürfte bis zum letzten Spieltag spannend bleiben.

Durchaus machbar

Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld könnte theoretisch noch die Plätze mit der SG Naabtal tauschen - Voraussetzung dafür ist aber ein Sieg am Sonntag. "Es wird eine sehr schnelle und auch kampfbetonte Partie werden", ist sich Trainer Karl Söllner sicher. Naabtal stellt mit 30 im Schnitt geworfenen Toren pro Spiel den besten Angriff der Liga. "Ihr schnelles Konterspiel ist meist nur schwer zu unterbinden."

Aber schon das Spiel zeigte, dass diese Aufgabe für die HSG durchaus machbar ist. "Die Abwehr muss genauso sicher wie am letzten Spieltag dominieren. Wir wissen, was uns erwartet, und dass es momentan immens an der Chancenverwertung hapert." Gegen den Zweitplatzierten darf sich die Söllner-Truppe keine Fehler erlauben. "Es wird ein hartes Stück Arbeit, bei dem es vor allem auf die Abwehr ankommen wird." Kollektive Zusammenarbeit und bedingungsloser Kampf lauten die Vorgaben des Trainers. "Wir müssen uns wieder steigern. Zwar gewannen wir gegen Mintraching souverän, aber im Angriff haben wir nicht konsequent genug gearbeitet", monierte Söllner. Wenn seine Truppe diese Fehler aber abstellt und die Chancen nutzt, dürfte das Duell mit der SG Naabtal zu einem echten Knüller werden.

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