29.01.2018 - 17:04 Uhr
NabburgSport

Deutlicher 29:20-Sieg gegen Herzogenaurach HSG gewohnt heimstark

Bis zur Pause mühen sich die Herren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld gegen Herzogenaurach. Danach wird es eine eindeutige Angelegenheit - dank eines Mannes.

"Genau so geht's, Jungs." HSG-Trainer Daniel Kessler (links) bejubelt mit der Bank einen Treffer seiner Mannschaft gegen die TS Herzogenaurach. Bild: ham
von Redaktion OnetzProfil

Schwarzenfeld. Na also, es geht doch: Gegen die TS Herzogenaurach steigerten sich die Herren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld in der zweiten Halbzeit klar und gewannen am Ende deutlich mit 29:20.

Am Tag vor dem Spiel gegen Herzogenaurach trainierte die HSG zum ersten Mal in der Saison mit dem gesamten Kader und stellte sich so gut auf das Spiel der Franken ein. Doch den besseren Start in die Partie verzeichneten zunächst die Gäste. Besonders im Mittelblock wurden die HSGler wiederholt auf dem falschen Fuß erwischt und mussten den Gegenspieler vorbeiziehen lassen. Das 7:5 für Herzogenaurach nach zehn Minute sollte aber die letzte Zwei-Tore-Führung der Gäste sein. Denn der Positionsangriff der Schwarzenfelder zeigte gute Ansätze. Und fehlte es mal an Durchschlagskraft, fasste sich wiederholt Armin Kiener ein Herz und traf aus zehn Metern. So wandelten die Hausherren das Spiel bis zur Pause in einen knappen 13:12-Vorsprung um. Hätten die Nabburger im schnellen Spiel nach vorne nicht drei, vier Bälle verstolpert, wäre die Führung deutlicher ausgefallen.

In Halbzeit zwei stand eine Person im Fokus: Torwart Florian Sturm zeigte überragende Paraden und bügelte die Unkonzentriertheiten seiner Vorderleute aus. "Wir können von Glück reden, so einen klasse Keeper zu haben. Hätte Herzogenaurach alle unsere Ballverluste bestraft, wäre die Partie womöglich anders verlaufen", äußerte sich Trainer Daniel Kessler nach dem Seitenwechsel kritisch.

"Dennoch zeigten wir im Angriff, dass unsere Spielzüge und Ballstafetten funktionieren - wenn sich jeder an die Vorgaben hält. Das sah teilweise schon sehr gut aus." Über 17:14 und 24:19 wuchs der Vorsprung der HSG an, bis zur 50. Minute waren die Gäste demoralisiert. Besonders Chris Gsödl brachte immer wieder Tempo ins Spiel und setzte seine Nebenleute in Szene. Unterm Strich stand ein verdienter, wenn auch etwas zu hoch ausfallender HSG-Heimsieg. Mit Blick auf die Tabelle tut dieser Sieg den Schwarzenfeldern gut, da sie sich etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschafften.

Am nächsten Samstag erwartet die HSG eine schwere Aufgabe in Regensburg. Der Drittplatzierte ESV lädt zum Derby, in dem die HSG versuchen wird, ihren "Bunkerfluch" zu besiegen.

HSG-Tore: Kiener 10, Blödt 4/2, Landgraf, Fenchl, Schanderl je 3, Gsödl 2, Kübler, Strejc J., Held T., Schiessl je 1.

Wir können von Glück reden, so einen klasse Keeper zu haben.HSG-Trainer Daniel Kessler über Torwart Florian Sturm
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