28.01.2018 - 23:12 Uhr
NabburgSport

Die HSG verliert zu Hause gegen Forchheim mit 26:29 "Haben uns vorführen lassen"

Es läuft nicht wirklich rund für die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Auch beim zweiten Spiel in diesem Jahr bleiben die Punkte bei der gegnerischen Mannschaft. Die HSG verliert zu Hause gegen Forchheim mit 26:29.

Wacker gekämpft, aber es reichte nicht. Die HSG-Handballdamen, hier Anna Stubenvoll (rechts) in Aktion, verloren ihr Heimspiel gegen den HC Forchheim mit 26:29. Bild: ham
von Tanja SöllnerProfil

Wie erwartet präsentierten sich die Gäste aus Franken in der Abwehr sehr offensiv und kampfstark. Sie hatten sich sehr gut auf den Gastgeber eingestellt. Die HSG-Damen zeigten zunächst viel Laufbereitschaft, was schöne Torabschlüsse ermöglichte. Allerdings war die HSG-Defensive weit von der normalen Form entfernt. Durch einfache Kreuzbewegungen kam Forchheim zu Treffern. Die Führung lag in den ersten 15 Minuten immer bei den Franken, die Oberpfälzerinnen mussten sich jedes Tor hart erkämpfen. "Leider haben wir uns vollkommen anders präsentiert als vergangenes Wochenende", sagte Trainer Karl Söllner.

Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte gelang seiner Mannschaft mit dem 11:10 erstmals die Führung und es schien so, als man den Gegner in den Griff bekommen würde. Doch zu viele technische Fehler ermöglichten dem HC Forchheim das Spiel wieder zu drehen und mit einer 14:12 Führung in die Pause zu gehen.

Doch die HSG-Damen kamen sehr motiviert aus der Kabine zurück. Die Abwehr stabilisierte sich und die Söllner-Mannschaft kämpfte sich den Ausgleich zurück. Doch was folgte war alles andere, als ein schönes Handballspiel. Die technischen Fehler bei den HSG-Damen stiegen immens an und die sich bietenden Chancen wurden immer schlechter verwertet. Die Franken nahmen das dankbar an und steigerten ihr Potenzial immer mehr.

Nach 40 Minuten lag die HSG 16:21 zurück. Eine doppelte Manndeckung gegen die besten Werferinnen der Gäste zeigte etwas Wirkung und der HC hatte große Schwierigkeiten, ein komfortables Angriffsspiel aufzubauen. Doch auf der Gegenseite gab es die gleichen Probleme. Die aggressive Abwehr der Gäste machte den Oberpfälzerinnen zu schafften. Beim Stand von 21:27 zehn Minuten vor Spielende ging aber nochmals ein Ruck durch die Söllner-Truppe. Man kämpfte sich Tor um Tor zurück in die Begegnung. Allerdings reichte die Zeit nicht mehr, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Am Ende gewann eine sehr willensstarke Forchheimer Mannschaft verdient mir 29:26. "Ich bin leider sehr enttäuscht. Wir haben uns in eigener Halle richtig vorführen lassen. Diese zwei Punkte wären wichtig gewesen. Wir müssen jetzt wieder hart an uns arbeiten und hoffen, dass wir wieder in unsere Spur finden", zog Söllner Bilanz. HSG-Tore: Nathalie Fleischmann 7/2, Anna Stubenvoll 6/4, Carina Czichon 5, Kerstin Schill und Steffi Senft je 3, Verena Luley 2

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