16.02.2017 - 20:00 Uhr
NabburgSport

Grippewelle erfasst HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Dezimiert zum HSV

In der Handball-Landesliga sind die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gleich doppelt gefordert. Zum einen fehlen in Bergtheim krankheitsbedingt einige Spielerinnen. Zum anderen zeigt der Gastgeber dort sein unberechenbares Heimgesicht.

Anna Kovarnikova (schwarzes Trikot) von der HSG Nabburg/Schwarzenfeld sucht nach der Lücke in der Winkelhaider Defensive. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

/Schwarzenfeld. Eine unangenehme, aber dennoch lösbare Aufgabe steht den Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag, 18. Februar, bevor. Um 20 Uhr müssen sie bei der Bayernliga-Reserve des HSV Bergtheim antreten.

Die Gastgeber aus Unterfranken bestreiten bereits die zweite Saison in der Landesliga. Normalerweise zeichnet sich die Mannschaft aus Bergtheim vor allem durch ihre Heimstärke aus. Dann finden sich stets zahlreiche Bayernligaspielerinnen auf der Ersatzbank. Bei Auswärtspartien präsentierten sie sich komplett anders - wie auch das Hinspiel gegen die HSG zeigte. Eine Welle an Toren bescherte der Reitmeier-Truppe im ersten Duell einen 42:24-Sieg. Aktuell liegen die Franken noch auf einem Abstiegsplatz, was als Unterbau für die erste Bayernliga- Mannschaft nicht ausreichend ist. Den Anschluss an das hintere Tabellen-Mittelfeld dürften die Unterfranken mindestens noch anstreben. Trainer Uli Reitmeier weiß: "Wir sind uns dessen bewusst, was auf uns zukommt und dass einige Spielerinnen aus der Bayernliga ein Doppelspielrecht haben."

Die Krankheitswelle hat auch die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld erreicht. Mit einem reduzierten Kader geht es nach Bergtheim - sicherlich keine leichte Aufgabe. Zwar haben sich die Oberpfälzerinnen durch die letzten gewonnen Partien im Mittelfeld der Landesliga etabliert, dennoch stünde ein Sieg gut zu Gesicht, um wieder einen Tabellenplatz nach oben zu klettern. Gerade jetzt, wo die Reitmeier-Truppe wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat, kommt die personelle Dezimierung zur Unzeit. Aber gerade in schwierigen Momenten haben die HSG-Damen schon bewiesen, dass sie durch Teamgeist und Zusammenhalt Erfolge landen können.

"Wir wollen uns in Bergtheim ordentlich präsentieren. Uns ist klar, dass die Begegnung nicht leicht wird und wir viele Ausfälle zu kompensieren haben. Wenn wir es aber schaffen, als geschlossene Mannschaft aufzutreten, sind wir selbst gegen diese Mannschaft nicht chancenlos", ist sich der Coach sicher.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.