15.01.2018 - 20:00 Uhr
NabburgSport

Handball BOL Schwacher Auftritt beim Spitzenreiter

Nabburg/Schwarzenfeld. Hatten die BOL-Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld vor vier Wochen dem Spitzenreiter TSV Neutraubling noch die erste Saisonniederlage zufügen können, kam man am Sonntag beim gleichen Gegner völlig unter die Räder und verlor zurecht mit 20:28.

von Redaktion OnetzProfil

Vier Wochen Winterpause und nur eine einzige Trainingseinheit - das sollte sich rächen. Die Herren der HSG präsentierten sich konditionell schwach und gedanklich langsam. Nach fünf Minuten lagen sie bereits mit 1:5 zurück. Fehlendes Training ist allerdings keine Entschuldigung für eine lasche Einstellung. Ohne Leidenschaft verteidigten die Gäste und kamen regelmäßig zu spät. Oft fand man zwar den Kontakt zum Gegenspieler, packte dann aber nicht energisch zu, wodurch Neutraubling trotzdem zu Toren oder Strafwürfen kam. Der Rückstand wuchs über 4:10 bis zum Halbzeitstand von 7:14 an.

Dementsprechend deftig fiel die Halbzeitansprache aus. Torwartroutinier Martin Strejc ergriff das Wort: "Männer, das ist gar nichts. Wenn das unser Spiel sein soll, können wir zu Hause bleiben. Dafür ist die Zeit zu schade." Sieben Tore in einer Halbzeit belegen die Harmlosigkeit des HSG-Angriffspiels. Unzählige Würfe wurden geblockt, neben das Tor geworfen oder vom starken Keeper Neutraublings pariert.

Wenigstens eine gute Halbzeit zeigen, lautete die Aufgabe für die zweite Hälfte. Dies gelang nicht wirklich, immerhin war die Leistung nun ansprechender. Nach Ballgewinnen gelang es öfters, mit Tempo nach vorne zu spielen und einfache Tore zu erzielen. Auch die Abwehr zeigte sich griffiger und "stibitzte" Neutraublings Rückraum ein paar Bälle. Ein großes Problem blieb weiterhin die Chancenverwertung. Teilweise wurden sowohl der freie Rückraumwurf als auch der Abpraller verworfen. Folglich hielt der Vorsprung des Spitzenreiters, der die Partie souverän zu Ende spielte.

Nächsten Samstag gastieren die Nabburger in Altdorf, wo ein anderes Auftreten nötig sein wird, um Punkte zu holen.

Tore: Kiener 5; Strejc J. 3; Blödt 4/3; Kübler, Landgraf je 2; Schanderl, Ebensberger, Schiessl, Gsödl je 1.

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