04.02.2018 - 22:44 Uhr
Nabburg

Handball Derbysieg für HSG-Damen

Durch einen souveränen 26:15-Sieg beim FC Neunburg beenden die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld ihre Negativserie.

Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gewannen beim FC Neunburg mit 26:15. Carina Czichon steuerte sechs Treffer zum Derbysieg bei. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Nabburg/Schwarzenfeld. Ersatzgeschwächt reisten die HSG-Damen nach Neunburg, sie ließen sich davon aber von Anfang an nichts anmerken. Die Defensive arbeitete, anders als in den letzten Begegnungen, diesmal aggressiv. Die Heimmannschaft hatte große Mühe, Lücken in der HSG-Abwehr zu finden. Allein durch einzelne Rückraumwürfe nutzen sie in den ersten Spielminuten ihre Chancen. Im Gegenzug sah man schöne Aktionen der HSG-Damen, die zu Torerfolgen führten.

Nach sieben Minuten stand es 5:2 für die Gäste, was aber für die Heimmannschaft kein Grund zur Resignation war. Viele Fehlpässe und nicht genutzte Torchancen ließen die Neunburger die Oberhand gewinnen und die Gastgeber holten Tor um Tor auf. Doch die Söllner-Truppe fand ihre gewohnte Spielweise schnell wieder: Balleroberungen und Umschalten in schnelle Gegenstöße brachte den HSG-Damen eine 14:8-Pausenführung. Trainer Karl Söllner: "Es gab in der ersten Spielhälfte nichts auszusetzen, außer dass wir unsere Chancen noch mehr hätten nützen müssen." Und auch nach dem Seitenwechsel sollte sich nicht viel ändern. Die HSG-Damen machten da weiter, wo sie aufgehört hatten. Schöne Laufkombinationen und eine motivierte Defensive ließen dem FC Neunburg kaum eine Chance.

Beim Spielstand von 19:9 schwanden die Kräfte der Gäste etwas. Sie waren nicht mehr so souverän wie in den ersten 40 Minuten. Die Heimmannschaft bekam wieder etwas Aufwind. Doch zwei Tore in Folge von Miriam Reil ließen den Abstand wieder größer werden. 15 Minuten vor dem Ende schien auch der Gastgeber beim Stand von 13:21 am Ende seiner Kräfte zu sein. Die HSG-Damen kämpften sich bis zum Ende souverän durch und hielten den Vorsprung konstant hoch. Zwar leisteten sie sich an diesem Tag wieder drei verworfene Siebenmeter, was aber beim Endergebnis von 26:15 nicht ausschlaggebend war.

"Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Es wurde vieles umgesetzt, was wir trainiert haben. Aber ab Mitte der zweiten Hälfte haben wir im Angriff zu unstrukturiert gearbeitet. Darauf müssen wir in Zukunft unseren Trainingsschwerpunkt legen", sagte Coach Söllner.

Torschützen: Carina Czichon 6, Nathalie Fleischmann 6/1, Miriam Reil 3, Verena Luley 3, Tanja Söllner 3/1, Anna Stubenvoll 3, Anja Gerlach 2

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