18.01.2018 - 20:00 Uhr
NabburgSport

Handball Hammer-Auftakt für HSG-Frauen

Das geht ja gut los: Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld haben im ersten Spiel des neuen Jahres gleich eine große Aufgabe vor sich.

Verena Luley kriegt den Ball am Kreis gerade noch zu fassen. Die HSG-Damen starten gleich mit einem Spitzenspiel ins Jahr 2018. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Zum Start in diesem neuen Jahr wartet auf die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld eine echte Mammutaufgabe und nach dem Tabellenstand ein Spitzenspiel. Sie treten am Sonntag den um 14.30 Uhr beim überragenden Tabellenführer TS Herzogenaurach II an.

Einige Überraschungen

Die Regionalligareserve aus Mittelfranken musste sich bisher nur einmal geschlagen geben - und das gegen die HSG-Damen. Ein Aufstieg in die Landesliga ist momentan noch nicht gefährdet. Nicht nur das Punktekonto des TS Herzogenaurach ist sehr beachtlich, sondern auch die Torausbeute. Mit im Schnitt 30 Toren pro Spiel stehen sie damit natürlich auch an erster Stelle. Allerdings hat die Rückrunde ja erst wieder begonnen, und man darf noch auf einige Überraschungen hoffen. Die Mittelfranken werden oft von jungen Spielerinnen der ersten Mannschaft unterstützt, was den Gegnern immer sehr zu schaffen macht. Im Hinspiel mussten sich die HSG-Damen auch mit dieser Situation auseinander setzten. Zwar gewann die Söllner-Truppe nach hartem Kampf knapp mit 21:20, machten sich das Leben damals aber selber schwer. Eine hohe Führung wurde einfach aus der Hand gegeben, jedoch am Ende glücklich gewonnen.

Für die Oberpfälzerinnen endet mit dieser Begegnung in Herzogenaurach eine sechs Wochen lange spielfreie Zeit. "Nach so langer Zeit wird es verdammt schwierig, in den Wettkampfmodus zu kommen und dann wartet gleich so ein Spitzengegner auf uns", sagt Trainer Karl Söllner. Zudem werden am Sonntag einige Spielerinnen nicht mit von der Partie sein. Die HSG fährt mit einem sehr dezimierten Kader, vor allem auf den Rückraumpositionen nach Franken. Die Trainingseinheiten laufen bereits seit Anfang Januar wieder.

Sinnlose Niederlage

"Wir wissen, was auf uns zukommt. Ein harter Kampf steht uns mit Sicherheit bevor", sagt Söllner. "Wir wollen die sinnlose Niederlage in unserem letzten Heimspiel wieder gut machen und werden daher alles aus uns herausholen müssen. Leider muss ich auf einige Spielerinnen verzichten, was erstmal kompensiert werden muss. "

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