01.02.2018 - 20:14 Uhr
Nabburg

Handball HSG zweimal auswärts gefordert

Ein prestigeträchtiges Derby und eine mit Vorsicht zu genießende Aufgabe in Regensburg: Die Handballteams der HSG Nabburg/Schwarzenfeld stehen vor anspruchsvollen Auswärtshürden.

Trainer Karl Söllner motiviert seine Mannschaft, den kommenden Gegner FC Neunburg im Derby nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Nabburg/Schwarzenfeld. Am Samstag, 3. Februar, müssen sich die HSG-Damen im Oberpfalzderby gegen den FC Neunburg beweisen. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Hauptschule in Neunburg.

Das Hinspiel war für die HSG-Damen eine klare Sache. Mit 25:13 wies man den Aufsteiger in eigener Halle klar in die Schranken. Doch der FC Neunburg hat sich in der laufenden Saison gesteigert. Mittlerweile ist er in der Bezirksoberliga angekommen und hat mit einem Sieg über Forchheim gezeigt, dass er zu Recht in der höheren Klasse spielt.

Die HSG-Damen haben seit Ende der Winterpause noch nicht die Spur gefunden. Die zwei Niederlagen in den letzten Begegnungen waren sehr bitter. Vor allem die Zahl der technischen Fehler häuft sich wieder verstärkt und auch die Defensive, welche eigentlich das Aushängeschild der Mannschaft ist, schwächelt momentan. Man muss also wieder eine 180-Grad-Drehung hinbekommen, um den Anschluss an die Spitzenteams herstellen zu können.

"Wir werden wie so häufig auswärts wieder dezimiert antreten", sagt Trainer Karl Söllner. Dieses handicap habe man aber meist gut gemeistert. "Wir sind eine gute Mannschaft und das müssen wir jetzt endlich wieder beweisen. Wenn wir unsere Sicherheit zurückbekommen, dann ist auch ein Sieg drin."

(sim) Die HSG-Herren bekommen es auswärts mit dem ESV Regensburg zu tun. Den letzten fünf Begegnungen zufolge, liegen die Eisenbahner den HSGlern. Zuhause fuhr man drei Siege und auswärts zwei Unentschieden ein. Nun soll der "Bunkerfluch" endlich beendet werden. "In Regensburg haben wir seit Jahren nicht gewonnen, obwohl wir in vielen Partien lange geführt haben. Gegen die Zuschauer und die hitzige Stimmung zu spielen, ist nicht leicht", warnt Trainer Kessler vor dem Derby. Mut sollte den Schwarzenfeldern ihr letzter Auftritt machen, als sie gegen Herzogenaurach einen deutlichen Sieg landeten. Entscheidend wird neben der Abwehrarbeit die Bewegung im Angriff sein. Regensburgs körperlich starke Deckung gilt es mit Kreuzungen und Tempo in die Breite zu bespielen, um Lücken zu reißen. Die Gastgeber befinden sich aktuell mitten im Aufstiegsrennen und haben ebenso viele Minuspunkte wie der Spitzenreiter Erlangen/Bruck.

Die Schwarzenfelder reisen hochmotiviert in die Domstadt, um endlich wieder auswärts zu gewinnen. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle des ESV.

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