Handball
Im Abschluss zu schwach

Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld verloren bei der HSG Pleichach mit 21:24. Anna Stubenvoll (Bild) erzielte fünf Treffer. Bild: mhs
Sport
Nabburg
06.12.2016
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Nabburg/Schwarzenfeld. Die Handball-Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld mussten die weite Heimreise mit leeren Händen antreten. Sie verloren bei der HSG Pleichach unglücklich mit 21:24 (9:13).

Trainer Uli Reitmeier musste auf einige Stammspielerinnen verzichten und deshalb war Improvisieren angesagt. Beide Mannschaften gingen unkonzentriert in die Partie und leisteten sich eine Reihe von technischen Fehlern. Das Heimteam fing sich schneller und schaffte nach knapp vier Minuten eine 2:0-Führung. Den HSG-Damen gelang zwar der Anschluss, doch durch eine immer wieder sehr schnell gespielte zweite Welle des Gastgebers war ein Herankommen sehr schwierig. Die sehr kompakt stehende 6:0-Defensive der HSG Pleichach war für die HSG-Damen nicht das Problem, sondern dass schön herausgespielte Chancen nicht zum Erfolg führten. Die Oberpfälzerinnen scheiterten immer an der gegnerischen Torfrau.

Der Gastgeber baute seinen Vorsprung aus, so dass es kurz vor der Pause 12:6 für Pleichach stand. Das Heimteam präsentierte sich zwar nicht auf Landesliga-Niveau, dennoch hatten die HSG-Damen nichts entgegenzusetzen. Durch zwei schöne Aktionen gelang es, den Rückstand etwas zu verkürzen, zum Seitenwechsel stand es aber 13:9 für die HSG Pleichach. "Ich weiß nicht, warum wir immer an uns selber scheitern. So viele liegengebliebene Torchancen werden gnadenlos bestraft", sagte Reitmeier zur ersten Halbzeit.

Auch in der zweiten Spielhälfte sollte sich nichts ändern. Zwar gelang den Gästen das erste Tor zum 10:13, danach dominierte aber wieder Pleichach. Die HSG-Damen konnten keinen Druck auf die gegnerische Abwehr aufbauen, da meistens der Ball schon vorher verloren ging. Nach 40 Minuten stand es 17:12, dann ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Defensive wurde stärker. Allerdings änderte sich in der Offensive der HSG-Damen nicht viel. Die gegnerische Torfrau war an diesem Tag überragend, so dass am Ende eine unnötige 21:24-Niederlage zu Buche stand.

"Natürlich bin ich enttäuscht. Wir mussten zu viel improvisieren. Mit so vielen Fehlpässen und nicht genutzten Torchancen kann man eine solche Partie, auch wenn der Gegner nicht überragend ist, nicht gewinnen", erklärte Trainer Reitmeier.

HSG-Tore: Anna Stubenvoll, Ramona Völkl-Simbeck, Nathalie Fleischmann (je 5), Carina Czichon, Carina Schopper (je 3)
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