Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld verlieren Derby beim ESV Regensburg
Emotionslos und unorganisiert

Sport
Nabburg
05.02.2018
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Regensburg. Im Derby beim ESV Regensburg ist für die Herren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nichts zu holen. Am Ende steht eine enttäuschende 19:25-Niederlage auf der Anzeigetafel

Die HSGler hatten sich viel vorgenommen und wollten endlich beim ESV gewinnen. Doch dazu hätte das Team anders auftreten müssen. Während die Hausherren jedes Tor feierten und Emotionen ins Derby brachten, präsentierten sich die Schwarzenfelder unorganisiert und kampflos. Bereits nach acht Minuten lag man 4:7 zurück. Einzig durch vier Tore von Armin Kiener hielten die Gäste Anschluss. Die Domstädter versuchten im Angriff nicht über Rückraumwürfe zum Torerfolg zu kommen, sondern beschränkten sich auf geschickte Kreisanspiele und Passstafetten bis sich Lücken in der HSG-Abwehr ergaben. Schwarzenfelds Keeper konnten nicht auf ihre Vorderleute bauen, die gedanklich oft zu langsam agierten. Auch wenn die Angriffsaktionen der HSG nicht durchschlagend waren, gelang mit dem Pausenpfiff noch der Treffer zum 10:14. Trainer Daniel Kesslers Halbzeitansprache fiel hart aus: "Das Beste am Spiel ist das Ergebnis. Vier Tore sind problemlos aufzuholen. Aber dazu müssen wir anders auftreten."

Die Standpauke schien zu fruchten. Im Angriff agierten die HSGler nun mit zwei Kreisläufern und umgingen so den vorgezogenen Verteidiger der Gastgeber. Hinten war auf einen bärenstarken Martin Strejc Verlass, der Fehler wiederholt ausbügelte und die HSG in Schlagdistanz hielt. Beim Stand von 15:18 in der 40. Minute schien noch alles offen. Dann aber schenkten die Gäste etliche Bälle her und brachen ein. Vier Mal hintereinander lief der Außen des ESV unbedrängt ein und schloss freistehend ab. Sechs Regensburger Tore in Folge sorgten für die Entscheidung. "Heute hat die Mannschaft gewonnen, die den Sieg mehr wollte und 60 Minuten lang gekämpft hat", haderte Rückraumspieler Simon Schiessl nach der Partie. Für die HSGler gilt es schnell zu punkten, um nicht weiter abzurutschen.

HSG-Tore: Kiener 7/1; Schiessl 6/1; T. Held, Landgraf je 2; Schanderl, Blödt je 1.
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