09.03.2017 - 20:00 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen empfangen den Zweiten Mintraching: Personell geschwächt

Nabburg/Schwarzenfeld. Die Vorzeichen stehen alles andere als gut für die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld, wenn sie am Samstag im Sportpark in Schwarzenfeld um 17.15 Uhr den FC Mintraching/Neutraubling zu Gast haben. Die zweiwöchige Spielpause gestaltete sich nicht gerade positiv für die Landesliga-Mannschaft von Trainer Uli Reitmeier. Ramona Völkl-Simbeck und Anna Stubenvoll sind aufgrund einer Sperre nicht dabei, und auch Katherina Cerna fällt krankheitsbedingt aus. Zwar erklärten sich zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft bereit, auszuhelfen, dennoch dürfte der aktuelle Tabellenzweite ein harter Brocken für die HSG-Damen werden.

Auf die gesperrte Ramona Völkl-Simbeck (links) müssen die Handball-Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld im Heimspiel gegen Mintraching/Neutraubling verzichten. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Seit Beginn der Saison befinden sich die Gäste auf einem der vorderen Tabellenplätze. Den Aufstieg in die höchste Liga Bayerns strebten sie schon öfter an, bisher jedoch ohne Erfolg. Dieses Mal sieht es allerdings sehr gut aus: Mit nur zwei Punkten hinter dem Spitzenreiter steht Mintraching auf einem Relegationsplatz zur Bayernliga. Ihr hohes Tempospiel und auch die Zusammenarbeit der Rückraumakteure hat sich immer mehr gesteigert. "Wir kennen die Mannschaft seit Jahren. Ihre Leistungskurve zeigt stetig nach oben. Für mich stellen sie den besten Angriff der Liga", sagte Reitmeier.

Dennoch konnten die HSG-Damen in den letzten Begegnungen immer mithalten. Zwar gestaltet sich die personelle Situation diesmal nicht so positiv, dennoch hat die Reitmeier-Truppe in Krisensituationen immer wieder Stärke bewiesen. Auf die Abwehr wird es immens ankommen. Die gefährlichen Rückraumschützen samt Kreisläuferin müssen durch Zusammenhalt und Aggressivität in Schach gehalten werden.

"Leider müssen wir auf zwei Spielerinnen verzichten. Wir werden aber nicht resignieren. Wir sind die Heimmannschaft, und die Gäste aus Mintraching hatten es noch nie leicht bei uns. Sie sind zwar der Favorit, doch wenn wir es schaffen, uns dem Tempospiel anzupassen, werden wir es ihnen nicht leicht machen", gibt Trainer Reitmeier die Marschroute vor.

 

 

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