05.03.2018 - 14:30 Uhr
Nabburg

HSG-Damen verlieren in Regensburg Erste Hälfte total verkorkst

Nabburg/Schwarzenfeld. Es läuft seit der Rückrunde nicht richtig rund für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach einer komplett verkorksten ersten Spielhälfte mussten sie am Samstag gegen den SG Regensburg eine bittere 19:25-Niederlage einstecken.

Anna Stubenvoll, HSG Nabburg/Schwarzenfeld, Herbst 2016
von Tanja SöllnerProfil

Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und die HSG-Damen lagen nach zehn Spielminuten bereits mit 1:5 im Hintertreffen. Die Abwehr machte es den Domstädterinnen sehr leicht. Komplett desorientiert ermöglichte die HSG dem Gastgeber durch einfache Laufwege schnelle Tore. Basierend auf dem schlechten Defensivverhalten, schwand das Selbstbewusstsein der HSG-Damen immer mehr. Zur Pause lag die HSG bereits mit 6:12 hinten. "Das waren komplett verschlafene 30 Minuten", kritisierte Trainer Karl Söllner danach seine Spielerinnen. "Keine Spielerin ging an ihre Grenzen und in der Abwehr fehlten komplett die Absprachen. Der Gegner war dazu nicht so überragend, wie es der Spielstand aussagt."

In der zweiten Hälfte ging ein Ruck durch die HSG-Mannschaft. Die Abwehr funktionierte wieder. Die Auftakthandlungen des Gastgebers wurden unterbunden. Die HSG holte Tor um Tor auf. Nach 40 Spielminuten stand es nur noch 14:11 für die Heimmannschaft. Obwohl oft in Unterzahl, blieb die HSG dran und schloss nach 45 Minuten zum 17:18 auf. Die Aufholjagd hatte aber viel Kraft gekostet, die Kräfte schwanden. Da die Auswechselbank sehr dünn besetzt war, konnten die Gäste nicht mehr dagegenhalten. Letztendlich musste man eine sehr bittere 19:25-Niederlage hinnehmen.

"Das Spiel verloren haben wir in den ersten 30 Minuten. Wir haben uns zwar durch Kampf und mannschaftlichen Zusammenhalt wieder zurückgekämpft, was aber nicht mehr gereicht hat", sagte Söllner weiter. "In die nächsten Spiele müssen wir von Anfang an kämpferischer gehen."

HSG-Tore: Nathalie Fleischmann 8/4, Anna Stubenvoll 6/1, Anja Gerlach 2, Tanja Söllner 2, Verena Luley 1

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