09.02.2017 - 20:00 Uhr
NabburgSport

HSG Nabburg/Schwarzenfeld erwartet TSV Winkelhaid: Revanchegelüste

Im Hinspiel erteilt der TSV Winkelhaid den HSG-Damen eine Lehrstunde. Am Samstag steigt das Rückspiel in Schwarzenfeld. Die Reitmeier-Truppe will den Spieß gegen den Bayernliga-Absteiger nun umdrehen.

Auf die Treffsicherheit von Ramona Völkl-Simbeck zählt die HSG. Diesmal soll es anders laufen als im Hinspiel beim TSV Winkelhaid. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

/Schwarzenfeld. Das wird kein leichter Gegner: Am Samstag, 11. Februar, kommt der Bayernliga-Absteiger TSV Winkelhaid zu den Landesliga-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in den Sportpark nach Schwarzenfeld. Anpfiff ist um 17.15 Uhr.

Der Gast aus Mittelfranken hatte zu Beginn der neuen Saison einige Anlaufschwierigkeiten, die sich mittlerweile minimiert haben. Eine kontinuierliche Steigerung des Leistungspotentials zeichnet sich ab, und mit dem momentanen fünften Tabellenplatz ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Beim Hinspiel wiesen die Franken die HSG-Damen bereits in die Schranken. Ihre dynamische und robuste Spielweise wurde den Oberpfälzerinnen zum Verhängnis. Sie kehrten mit einer 20:27-Pleite aus Winkelhaid zurück. "Wir präsentierten uns im Vorrundenspiel einfach nicht klug genug. Immer wieder scheiterten wir an der gegnerischen Torfrau. Auch mit der Athletik des Bayernliga-Absteigers kamen wir nicht zurecht", sagte HSG-Trainer Uli Reitmeier.

Für die HSG-Damen wird die Begegnung eine Herausforderung. Eigentlich sollte Winkelhaid eine lösbare Aufgabe sein. Trotzdem scheitert die HSG manchmal an sich selbst und schafft es nicht, bei vermeidbar schlagbaren Mannschaften zu überzeugen. Der Sieg letztes Wochenende war wichtig für die Nabburgerinnen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung hatte der TSV Lichtenau keine Chance. Diese positive Erfahrung sollte am Samstag Rückenwind verleihen. Wenn die Reitmeier-Mannschaft ihre Fehlerquellen weiterhin dezimiert und im Verbund agiert, dürfte es der Gast aus Mittelfranken im Sportpark in Schwarzenfeld nicht leicht haben.

Das Ziel ist klar: Zwei Punkte sind wichtig, um in der Tabelle voranzukommen. Reitmeier ist zuversichtlich: "In Winkelhaid hatten meine Mädels immense Probleme, sich an deren Spiel anzupassen. Jetzt läuft es genau anders herum. Dies sollten wir nutzen. Wir haben keine Angst vor dem Bayernliga-Absteiger und werden uns kampfstark präsentieren."

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