19. Oberpfälzer Weltwasserwoche
Schutz des Wassers als Aufgabe

Barbara Winkler vom Kneipp-Verein Fensterbach zeigte den jungen Schülerinnen, wie kalte Armbäder funktionieren. Bild: Dobler
Vermischtes
Nabburg
16.04.2018
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Über 2000 Grundschüler aus der ganzen Oberpfalz werden in dieser Woche im Freilandmuseum in Neusath erwartet. "Unter euch ist bestimmt ein späterer Bürgermeister, Landrat oder Abgeordneter", sagte Josef Feuchtgruber beim Auftakt der Weltwasserwoche am Montag und schmunzelte, "also passt gut auf, damit ihr euch auskennt, wenn ihr einmal Entscheidungen zum Schutz des Wassers treffen müsst".

Natürlich ist ein profundes Wissen rund um das Thema Wasser für niemanden verkehrt, ob er nun ein Würdenträger wird oder nicht. Und so hatten die beiden Wasserwirtschaftsämter Weiden und Regensburg in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen und Vereinen der Region auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Wissensstationen aufgebaut. Und wie es einer Wasserwoche gebührt, wurde die Materie alles andere als trocken aufbereitet.

Für die veranstaltenden Wasserwirtschaftsämter ermunterte Leitender Baudirektor Josef Feuchtgruber (Regensburg) die Kinder, die am Montag alle aus Schulen des Landkreises Schwandorf stammten, sich der Wichtigkeit der Wasserwoche bewusst zu sein und entsprechend mitzumachen. Da das Museum vom Bezirk Oberpfalz unterhalten wird, ergriff Volker Liedtke als Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten das Wort. Er freute sich, dass auch in dieser 19. Auflage der Veranstaltung "Leben in die Bude kommt". Als Hausherrin wies Dr. Birgit Angerer, die Leiterin im Oberpfälzer Freilandmuseum, darauf hin, dass "das Bewusstsein für Qualität und Schutz des Wasser gestiegen ist". Dazu trage auch die Wasserwoche bei. Als Repräsentant des mitveranstaltenden Landratsamts war Landrat Thomas Ebeling vor Ort.

Der folgende Rundgang führte Schüler und Ehrengäste zu den 18 Stationen, die über das weitläufige Gelände des Museums verstreut waren. Dass es den Kindern Spaß machte, spielerisch zu lernen, zeigte sich recht schnell. Richtig nass wurde man bei den Kneipp-Vereinen Fensterbach und Amberg, die heuer zum ersten Mal dabei waren. Da durften die Mädchen und Jungen Wassertreten und kalte Armbäder nehmen, was nicht nur gesund ist, sondern auch für allerlei Gekicher sorgte.
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