40 Sternsinger der Pfarrei Sankt Johannes Nabburg
Bringen Segen und wollen Segen sein

Die Sternsinger aus Nabburg. Bild:bph
Vermischtes
Nabburg
09.01.2017
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Sie bringen Segen und wollen Segen sein. Über 40 Ministranten - Mädchen und Buben - der Pfarrei Sankt Johannes waren ab dem 2. Januar als Sternsinger drei Tage lang in den Straßen der Stadt und ihren Ortsteilen unterwegs, um ein Zeichen der "Gemeinsamkeit für Gottes Schöpfung" zu setzen. Sie kehrten mit dem beachtlichen Ergebnis von 11 400 Euro von ihrer Mission zurück.

Beim Abschlussgottesdienst am "Dreikönigstag" lobte Kaplan Berno Läßer den Einsatzwillen der Sternsinger. "Dass, was die Weisen aus dem Osten getan haben, das ist genau das, was auch ihr in diesem Jahr getan habt, wenn ihr als 'Heilige Könige' durch die Straßen gezogen seid." Sie hätten den Menschen dabei erzählt, dass Gott sie liebe und für sie da sei. Und sie hätten den Menschen seinen Segen, den Segen Gottes, gebracht.

Dabei hätten die Ministranten sich nicht von Regen, von Kälte oder von Dunkelheit aufhalten lassen, sondern tapfer durchgehalten und den Menschen in der Pfarrgemeinde besucht. "Ich bin mir sicher, dass ihr dadurch Gott eine Freude bereitet habt - er freut sich, dass ihr dass für ihn getan habt" zeigte sich der Kaplan überzeugt.

Mit ihrem Dienst hätten die Sternsinger aber nicht nur Gott eine Freude bereitet, sondern auch vielen Bewohnern in der Pfarrei. "Schließlich helft ihr mit eurem Sternsingerdienst auch vielen Kindern in Afrika, die das Geld bekommen." Ihnen gehe es nicht so gut, viele könnten nicht in die Schule gehen, seine Krank und hätten Hunger. "Vielleicht", so der Kaplan weiter, "könnt ihr erahnen, wie groß die Freude dieser Kinder ist, wenn sie erfahren, dass sie sich durch das gesammelte Geld lange satt essen können. Oder dass viele geheilt werden können und dass sie eine Schule besuchen dürfen."

Die Sternsinger hätten mit ihrem Dienst also Gott und vielen Menschen eine Freude bereitet. Vielleicht hätten sie dabei auch die Erfahrung gemacht, dass es auch Freude erzeugte. "Vielleicht weil die Gemeinschaft, in der ihr unterwegs wart, so lustig und freundlich war. Aber auch, weil ihr festgestellt habt, wie schön es ist, wenn sich andere Menschen freuen. Dann habt ihr gemerkt, dass, wenn man Freude schenkt, man auch selber fröhlich wird."

Mit "Willst du glücklich sein im Leben, dann trage bei zu anderem Glück - denn die Freude die wir geben, kehrt stets ins eigene Herz zurück", zitierte zum Ende Berno Läßer einen großen deutschen Schriftsteller.

Nicht nur die Turka, eine wüstenartige Region im Norden Kenias, werde durch das Geld aus Nabburg unterstützt. Ein Teil der Spenden erhalte Schwester Eobarda Ries. Sie kümmert sich mit den Mallersdorfer Schwestern im Nkandla um HIV-Infizierte und um ein Kinderheim.
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