Ausbaufähiges Potenzial nutzen

Die Spitalkirche diente als Schauplatz für den Neujahrsempfang von Stadt und Pfarreien. Bild: exb
Vermischtes
Nabburg
04.01.2018
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Kommune und Pfarreien wollen an einer guten Fortentwicklung der Stadt Nabburg arbeiten. Welche Ansätze es dazu gibt, zeigt der gemeinsam veranstaltete Neujahrsempfang.

Verantwortlich für die Ausrichtung des Empfangs war heuer die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Der Empfang fand in der städtischen Marienkirche statt, da die Fertigstellung des neuen Gemeindehauses der evangelischen Gemeinde im Jahr 2017 noch nicht möglich war. Pfarrerin Irene Friedrich begrüßte die anwesenden Gäste, darunter Stadtpfarrer Hannes Lorenz und Bürgermeister Armin Schärtl.

Praktizierte Ökumene

In ihrer Ansprache ging sie laut Pressemitteilung der Kirchengemeinde kurz auf die wichtigsten Ereignisse des zurückliegenden Jahres ein, besonders auf ihr Mitwirken bei der Fronleichnamsprozession, das Pfarrerin Friedrich als öffentliches Zeichen der ökumenischen Verbundenheit sehr hoch einschätzte, und am ökumenischen Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum in der Pauluskirche in Pfreimd. Diesen besonderen Gottesdienst, der unter dem Jesuswort "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" stand, feierten die katholischen und die evangelischen Christen aus Nabburg und Pfreimd gemeinsam. Beide Städte waren durch ihre Bürgermeister vertreten, und auch der stellvertretende Landrat Arnold Kimmerl wirkte mit.

Pfarrerin Friedrich betonte, dass das Jahr des Reformationsjubiläums zwar nun zu Ende sei, die Reformation aber ruhig weitergehen darf, denn die Kirche muss ständig reformiert werden, um ihre Aufgabe, Gottes Botschaft in die Welt zu tragen und laut werden zu lassen, immer wieder erfüllen zu können. Mit der Jahreslosung aus der Offenbarung des Johannes, die Erquickung von Leib und Seele verspricht, wünschte sie den Anwesenden und allen Menschen in Nabburg ein gutes neues Jahr.

Gisela Westiner vom Netzwerk Nabburg stellte in einem Grußwort fest, dass Nabburg schon eine sehr schöne und liebenswerte Stadt sei, dass es aber noch Potenzial gibt, das weiter entwickelt werden könnte. Die im Netzwerk zusammengeschlossen Vertreter der Geschäftswelt möchten dazu auch weiterhin ihren Beitrag leisten.

Bahnübergang Dauerthema

Bürgermeister Armin Schärtl stellte fest, dass auch im Jahr 2018 eine Reihe von Jubiläen anstehen. So könne man 100 Jahre Freistaat Bayern und 70 Jahre Bayerische Verfassung feiern. Obwohl diese Verfassung schon vor dem Grundgesetz verabschiedet wurde, sind viele Artikel noch immer hoch aktuell und daher lesenswert. In der Stadt Nabburg gibt es im Neuen Jahr viel zu tun, und der Stadtrat wird eine Fülle an Aufgaben zu erledigen haben. Bis zum Jahresende sollte es seinen Worten zufolge auch gelingen, das Planfeststellungsverfahren für den Bahnübergang abzuschließen. Auch in der katholischen Kirchengemeinde stehen größere Baumaßnahmen an.

Stadtpfarrer Lorenz kündigte an, dass der Umbau des Jugendwerkes im Februar beginnen und noch in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Auch der Neubau der Caritas-Sozialstation in der Regensburger Straße wird in diesem Jahr fertiggestellt werden. Erfreulich seien die vielen Geburten im abgelaufenen Jahr, daher sollte auch an eine Erweiterung des Kindergartenangebotes gedacht werden. Im Jahr 2018 wird es wieder ein großes Angebot an kirchenmusikalischen Darbietungen in der Stadtpfarrkirche geben. Im Oktober wird das Chorprojekt Cantus Missae und andere großartige Chormusik aufgeführt.
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