15.05.2017 - 19:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Burnouts in der Donnerkuppel

Die Mitgliederzahl ist mit 13 überschaubar, doch dem "Streetfighters Nabburg e.V." gelingt es, 1200 Motorradfans auf das Skiliftgelände zu bringen. Zugpferd: Die spektakulären Burnouts.

Eintauchen in eine weiße Rauchwolke: Die Streetfighter finden es toll.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

(cv/arr) Markus Fritsch, Vorsitzender der Streetfighters, war gestern bei den Aufräumarbeiten sichtlich erleichtert. Die Wetterbericht hatte am Freitag doch viele Motorradfans abgehalten, ihre Zelte aufzustellen. Der Samstag entschädigte, die Vorbereitungsarbeiten waren nicht umsonst. Getränkeausschank, Bar, Hamburger und Bratwürstl bruzzeln, das war nur mit 25 zusätzlichen Helfern und Freunden zu stemmen.

Auf dem Gelände dominierte die "Donnerkuppel" aus Baustahl, in der die qualmenden Burnouts abliefen. Mit der Montiermaschine wurden gebrauchte Reifen mit abgefahrenem Profil aufgezogen, damit die spektakulären Acts nicht zu teuer wurden. Waren die Burnouts in Vorjahr noch verboten, konnte man diesmal auf einen Kompromiss bauen. Mit Einverständnis der Stadt durfte das Spektakel, dass die Zuschauer wie ein Magnet anzieht, über die Bühne gehen. Daneben kam man ins Gespräch, die jüngeren Motorradfahrer feierten später mit zwei DJ's ab. Die eingeschworene Motorradfangemeinde kam zum Großteil aus der Region, aber auch aus der Schweiz und Tschechien. "Und das waren keine Rocker", lacht Fritsch, "das sind normale Motorradfahrer, die gerne fachsimpeln, andere Maschinen und Burnouts ansehen". Es habe auch keine Schlägereien oder Beschwerden wegen Lärmbelästigung gegeben. Nachdem das Streetfighter-Treffen nach fünfjähriger Pause im Vorjahr wieder auflebte, hat es sich jetzt wieder etabliert. In diesem Jahr wird wohl auch etwas übrig bleiben, meint Markus Fritsch. Das wird an Nabburger Vereine gespendet.

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