30.07.2017 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Caritas-Sozialstation Nabburg Auf Expansionskurs

Der Weg ist das Ziel, formulierte einst Konfuzius. Den geht auch die Caritas-Sozialstation. Ihr Ziel ist es laut Vorsitzendem Stadtpfarrer Hannes Lorenz, die Hilfe so zu gestalten, dass die betroffenen Menschen trotz Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten Umgebung führen können.

Vorsitzender Pfarrer Hannes Lorenz segnet die neuen Dienstfahrzeuge im Beisein vom Geschäftsführer Gerhard Eilers (links) und zahlreicher Mitarbeiterinnen der Sozialstation. Bild: bph
von Sepp FerstlProfil

Seit die Sozialstation nach der Loslösung vom Kreisverband Schwandorf eigene Wege geht, befindet sie sich auf Expansionskurs. "Mit 47 Angestellten im Zweischichtbetrieb werden 234 Patienten im Bereich des Altlandkreises Nabburg betreut und versorgt." Dies sei mit Blick auf die vergangen drei Jahrzehnte seit der Gründung 1984 ein Rekord, ließ der Seelsorger wissen.

Als zwei neue Fahrzeuge - eines spendierte die Raiffeisenbank - vor den Räumen der Station beim Bahnhof im Beisein aller Bediensteten durch Hannes Lorenz ihren Segen bekamen, überraschte er im Anschluss, dass ein Neubau geplant sei. Trotz der 100 Quadratmeter umfassenden Räumlichkeiten platze fast alles aus den Nähten und der Betrieb leide darunter.

Neubau geplant

Der Vorstand habe deshalb einstimmig beschlossen, einen Zweckbau im "Danhausergarten" an der Regensburger Straße in Angriff zu nehmen. Hier konnte die Kirchenstiftung eine Grundstücksfläche von 2000 Quadratmeter im Tauschverfahren erwerben. Das flache Gebäude werde Behindertengerecht ausgeführt. Es ist auch an eine ausreichende Anzahl Parkplätze für die Dienstfahrzeuge und die der Bediensteten gedacht.

Da der Bauantrag schon gestellt ist, hoffen die Verantwortlichen, dass schon im Frühjahr 2018 die Handwerker auf der Baustelle starten können. "Wenn alles nach Plan läuft, könnten wir noch vor Ablauf des kommenden Jahres den Betrieb im neuen Domizil aufnehmen", zeigt sich Pfarrer Lorenz optimistisch.

"Nach wie vor steht im Mittelpunkt unserer Arbeit der Mensch in seiner einzigartigen Würde", betont der Vorsitzende und verweist neben den bisherigen Tätigkeiten - sich um kranke oder pflegebedürftige Menschen zu kümmern - auf neue Angebote. Da bewährt sich die Betreuungsgruppe, die sich alle 14 Tage in der Station trifft. Zwölf Personen aus dem gesamten Gebiet der Station, welche nahezu den Altlandkreis Nabburg umfasst, nehmen daran teil, ergänzt Geschäftsführer Gerhard Eilers. Krankenpfleger Hans Irlbacher und stellvertretende Pflegedienstleiterin Azara Licina sorgen sich um die Gestaltung.

Eingehend auf positive Rückmeldungen und das erfreulich gute Geschäftsergebnis "haben wir allen Grund auf unsere Arbeit stolz zu sein", so der Vorsitzende. Das kirchliche Dienstleistungsunternehmen, das soziales Engagement mit wirtschaftlichem Handeln verbindet, sucht zum nächstmöglichen Termin einen ehrenamtlichen Betreuer (weiblich oder männlich). Der Einsatz wäre alle 14 Tage dienstags von 12.30 bis 16.30 Uhr in der Sozialstation. Interessenten werden gebeten, mit Pflegedienstleiterin Kerstin Neidl unter Telefon 09433/13 88 Kontakt aufzunehmen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.