29.08.2017 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Drei-Tages-Übung des THW Im Steinbruch voll gefordert

Drei anstrengende Tage liegen hinter den Mitgliedern des Technischen Hilfswerkes: Auf einem Steinbruchgelände in Dürnersdorf stand eine mehrtägige Übung des Ortsverbandes Nabburg auf dem Programm. Die Helfer waren dabei mit verschiedenen Szenarien konfrontiert.

Drei Tage lang diente ein Steinbruch bei Dürnersdorf als Übungs-Schauplatz für den Ortsverband des Technischen Hilfswerkes. Die Mitglieder wurden dort mit verschiedenen Szenarien konfrontiert. Hier mussten sie eine Person retten, die unter einem 70 Tonnen schweren Bagger eingeklemmt war. Bilder: exb (2)
von Externer BeitragProfil

Am Übungsort angekommen, begannen die THW-Mitglieder mit dem Aufbau des Camps. Es mussten ein Verpflegungszelt und zwei Schlafzelte aufgebaut werden. Auch eine Freilufttoilette wurde installiert. Nach dem Abendessen die erste Übung: Ein großer Felsbrocken war auf ein Auto gefallen. Im Fahrzeug befanden sich zwei Personen. Sie wurden mit Übungspuppen dargestellt, die Größe und Gewicht von Menschen haben.

Der große Felsbrocken wurde mit einer Seilwinde vom Auto gezogen und die Autotüren mit Rettungsschere und Spreizer geöffnet. Nach der Rettung der vermeintlich Verletzten ging es bei Abendessen und Lagerfeuer zum geselligen Teil über. Nach dem Frühstück am nächsten Tag waren die Mitglieder wieder gefordert. Das Szenario: Eine Person wurde unter einem 70-Tonnen-Bagger eingeklemmt. Dieser schwere Bagger konnte mit zwei Hebekissen angehoben und die darunter liegende Puppe befreit werden. Zudem wurde bekannt, dass eine weitere Person verletzt war. Diese war in einer misslichen Lage, wo sie nur über eine Höhe von etwa zehn Metern aufgeseilt werden konnte. Nachdem dieses Szenario abgearbeitet war, folgte ein Workshop. Dabei ging es um das richtige Vorgehen, wenn Personen bei einem Erdrutsch verschüttet wurden.

Bei der nächsten Übung wurden die Mitglieder mit einer Verpuffung in einem Silo und mehreren dadurch gefährdeten Menschen konfrontiert. Da durch die Verpuffung Staub entfacht worden war, entschied man, die Feuerwehr Pertolzhofen dazu zu holen. Doch die Wasserförderung gestaltete sich als schwierig. Daher übernahm das THW mit der Großpumpe Hannibal die Förderung von einem 300 Meter entfernten Löschweiher. Dann ging es daran, die Verletzten mit schweren Atemschutz zu bergen. Am letzten Tag stand nach dem Frühstück der Rückbau des Camps und das Abrücken nach Nabburg auf dem Programm. Die Verpflegung wurde von Florian Pscheidl und Ingo Wegmann, übernommen. Die Mitglieder dankten auch der Firma Huber für die Bereitstellung des Steinbruchgeländes. Nach einem Mittagessen klang die Übung aus. Ausgearbeitet hatten das Szenario Zugführer Christian Grasser und Gruppenführer Christof Bäumler.

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