28.02.2018 - 20:00 Uhr
Nabburg

Erster Wechsel an der ERH-Spitze

Die Vereinigung der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen stellt sich im Landkreis neu auf. Der Gründungsvorsitzende Georg Blöth aus Trausnitz gibt sein Amt ab.

Die neue Führung der ERH Schwandorf bilden (von links) Peter Neukam, Norbert Lempa, Georg Blöth, Markus Schaubeck, Siegfried Plößl, Hubert Dobmeier und Franz Herbst, hier im Bild mit dem Landesvorsitzenden Bernhard Hauber (rechts). Bild: cfd
von Redaktion OnetzProfil

Die Mitgliederversammlung der 2007 gegründeten ERH-Gruppe für ehemalige Soldaten, Reservisten und Hinterbliebene im Deutschen Bundeswehrverband fand in Nabburg statt. Einen Rechenschaftsbericht gab der Vorsitzende Georg Blöth, der seit über zehn Jahren als Vorsitzender tätig war und sein Amt in eine andere Hand geben wollte.

Blöth zählte verschiedene Versammlungen auf, an denen die ERH in den letzten zwei Jahren teilgenommen hat und ging in seinem Bericht auch auf diverse Ausflüge beispielsweise in den Bayerischen Wald und auf den Besuch der Landesgartenschau in Bayreuth ein. Bei den meisten Veranstaltungen wurden Mitglieder für ihre lange Mitgliedschaft geehrt.

Die Mitgliederanzahl beträgt derzeit 145 Mitglieder, davon 55 Reservisten, 83 Berufssoldaten und 7 sonstige Mitglieder. Dies bedeutet anzahlmäßig eine Steigerung um etwa zehn Prozent gegenüber 2016. Am Ende seiner Rede gab er noch einen Ausblick auf kommende Ausflüge und Veranstaltungen.

Vor den Neuwahlen trat der Vorsitzende Georg Blöth aus persönlichen Gründen von seinem Posten zurück. Als Wahlleiter wurde der Landesvorsitzende Bernhard Hauber bestimmt. Die Neuwahlen fanden per Akklamation statt. Es kam zu folgendem Ergebnis: Vorsitzender Norbert Lempa, stellvertretender Vorsitzender Markus Schaubeck, Kassenwart Georg Blöth, Schriftführer Hans Pietz, Beisitzer Franz Herbst, Siegfried Plößl, Peter Neukam und Hubert Dobmeier.

Die Rede des ERH-Landesvorsitzenden Bernhard Hauber beinhaltete viele wichtige Punkte wie die Trendwende im Personal, Tarifforderungen, Beitragserhöhungen, die Verbandszeitschrift, Online-Accounts für Mitglieder und elektronische Übermittlung von Daten für die Beihilfe von zuhause aus, um eine deutliche Zeitersparnis bei der Verwaltung zu bewirken. Zum Schluss hatten die Mitglieder die Möglichkeit Fragen zu stellen: Einer der Anwesenden fragte, ob eine Wiedereinführung der Wehrpflicht geplant oder möglich ist. Die Antwort von der Vereinsspitze: Es wäre sehr schwierig, da die Verwaltungsstellen abgebaut wurden, die Infrastruktur nur noch ungenügend ist und keine Ausbilder mehr, zum Teil aus Altersgründen, vorhanden sind.

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