19.05.2016 - 02:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Freilandmuseum beteiligt sich am Deutschen Mühlentag - Führung und Blick in die Vergangenheit: Mehr als eine klappernde Mühle

"Es klappert die Mühle am rauschenden Bach", heißt es im Kinderlied. "Flink laufen die Räder und drehen den Stein, und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein." Das Mühlenrad hat an Pfingsten geklappert, und auch der Stein hat sich gedreht, aber Mehl kam unten nicht heraus. "Die Mühle ist zwar im Original erhalten, aber nicht mehr funktionsfähig", gab Siegfried Völkl den Besuchern zu verstehen. Der Museumsführer erklärte ihnen die Arbeitsabläufe. Das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen stellte am Montag anlässlich des Deutschen Mühlentages die aus dem Raum Wackersdorf stammende Rauberweihermühle in den Mittelpunkt.

Museumsführer Siegfried Völkl erklärte den Besuchern die Funktion der Mühle. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Mit der Verlagerung des Gebäudes von Rauberweiherhaus nach Neusath hatte der Bezirk Oberpfalz ein bedeutendes Zeugnis der Baugeschichte gerettet. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Dorfmühle handelt es sich hierbei um ein ehemaliges Landsassengut, das neben der Mühleneinrichtung auch die Wohnungen der Herrschaft, des herrschaftlichen Jägers und eines Müllers beinhaltet. Für die Bevölkerung der Umgebung spielte die Mühle eine wichtige Rolle bei der Nahrungsmittelherstellung. Für alle, die den Zauber von Märchen spüren wollten, las Ulrike Gschwendtner Kräutermärchen und erzählte Geschichten und Sagen zu Pflanzen und Wasser.

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