Heimat als Fundgrube

Bürgermeister Armin Schärtl freute sich, dass die neue Ausgabe der "Heimat Nabburg" wieder zahlreiche Aspekte der Stadtgeschichte bereichert. Bei der Präsentation stellten die Autoren Ernst Thomann, Marie-Luise Pfeifer, Christa Haubelt-Schlosser, Kurt Engelhardt und Karl-Peter Rauschert (von links) ihre Beiträge vor. Bild: aub
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Nabburg
09.12.2016
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"Es heimatet sehr" - wie jedes Jahr, wenn das Forum seine aktuelle Ausgabe der "Heimat Nabburg" vorstellt. Zum 36. Heft haben sechs Autoren mit acht Aufsätzen beigetragen.

Die Präsentation fand heuer erstmals im Rathaus statt. Bürgermeister Armin Schärtl blätterte zusammen mit der Forums-Vorsitzenden Luise Pfeifer und den Autoren, denen die beiden erstgenannten für ihr Engagement zum Weiterbestand der Reihe besonders dankten, in der Neuauflage: Kreisarchäologe Kurt Engelhardt berichtet darin über seine Spurensuche und die neuesten Funde rund um den Willhofer Berg.

Karl-Peter Rauschert kommentiert ausführlich, wie in der letzten Jahreshauptversammlung versprochen, die Stadtplanungsthese von Robert Mitschke und setzt dazu noch seine "Geschichten aus Nabburg" fort. Mit zwei Kurzbeiträgen über einen mittelalterlichen Brunnen sowie ein sonderbares Baumdenkmal ist Ernst Thomann vertreten.

Der heute in München lebende Karl Suchy schildert die Flüchtlingstortour der Jahre 1946 bis 1948 - bis Nabburg zur neuen Heimat wurde. Das Jubiläumsjahr des Reinheitsgebots zum Anlass nehmend, erinnert Christa Haubelt-Schlosser anhand der Bier-Ausstellung von 2013 an die verschwundenen örtlichen Brauereien. Zuletzt rückt Raphael Haubelt das Obertor vor und um 1900 anhand noch nie gezeigter Bilder in den Focus der Fotografen aber auch der Maler.

Die aktuelle Ausgabe der "Heimat Nabburg" ist zum Preis von 9,50 Euro in den Schreibwarengeschäften Westiner und Obendorfer, im Schmidt-Haus und im Stadtmuseum Zehentstadel erhältlich, sowie an diesem Wochenende auf dem Nikolausmarkt am Stand des Kultur- und Museumsvereins.
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