16.03.2018 - 20:00 Uhr
Nabburg

Jahreshauptversammlung des Männervereins Stolz auf motivierte Gemeinschaft

Der Männerverein "St. Josef Nabburg" gilt als Herz des kirchlichen und politischen Katholizismus in der Stadt. Vereinszweck ist es, "in der Öffentlichkeit für die Vertiefung des katholischen Glaubenslebens zu wirken und die katholischen Grundsätze zur Geltung zu bringen." Dies ist auch im vergangenen Vereinsjahr wieder gelungen.

Zahlreiche Mitglieder des Männervereins wurden bei der Jahreshauptversammlung für ihre langjährige Treue ausgezeichnet. Bild: bph
von Sepp FerstlProfil

"Sankt Josef" versteht sich als eine Verbindung christlicher Männer aus allen Gesellschaftskreisen der Pfarrei. Er verschrieb sich 2017 getreu seiner Satzung auch der Förderung des Glaubenslebens durch Vertiefung des religiösen Wissens, der Mitarbeit in Pfarrgemeinde und Kirche, der Festigung des christlichen Familienlebens und der Pflege des Gebetslebens katholischer Männer.

"Wir hatten ein vielschichtiges Angebot", informierte Dionys Ringlstetter, der Sprecher des fünfköpfigen Vorstandsteams, bei der Jahreshauptversammlung. Von über 30 Terminen berichtete er. Er erwähnte unter anderem den Diözesanmänner-Einkehrtag im Nabburger Jugendwerk, Fußwallfahrten, die Maiandacht in Ragenhof und den Fußmarsch nach Neusath zum Oktoberrosenkranz. Als herausragend hob er die Liveübertragung der Fronleichnamsprozession im Fernsehen hervor. Der Männerverein hatte den Ausschank übernommen. Den 306 Personen zählenden Verein bezeichnete Bürgermeister Armin Schärtl als eine "motivierte Gemeinschaft", bei der die Quantität und Qualität stimme. Auf eine solche Gruppierung könne die Stadt stolz sein. Sie zeige bei den kirchlichen und weltlichen Festen Flagge. Wenn sie gebraucht werde sei sie stets zur Stelle.

"Es geht gut voran", würdigte Präses Stadtpfarrer Hannes Lorenz den Baufortschritt auf der Baustelle Jugendwerk und lobte den tatkräftigen Einsatz des Männervereins beim Ausräumen. Für ihn ist es "ein Haus, das Heimat für die kirchlichen Vereine ist". Eingehend auf die Zukunft des Männervereins hoffe er auf motivierte Mitglieder, welche auch bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Es brauche solche Männer wie Pabst Franziskus, die sich trauen, Dinge anzusprechen, anzustoßen und mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten. Sein Appell: "Wir müssen attraktiver werden", um auch Jüngere anzusprechen.

Mit Nadeln und Urkunden für ihre Treue wurden für 25 Jahre Siegfried Eckl, Otto Trautner und Hans Wild geehrt. 40 Jahre dabei sind Herbert Rauch, Josef Lorenz, Albert Fröhler, Johann Graf, Hans Reiss, Anton Eimer, Friedrich Namyslo, Rudolf Baumler, Hans Demleitner und Anton Obermeier. Bereits ein halbes Jahrhundert halten Josef Baldauf, Mathias Hösl und Johann Karl dem Verein die Treue.

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