Konvoi nach Gomel und Minsk unterwegs
Hilfe für Weißrussland

Bürgermeister Armin Schärtl (Zweiter von links) dankte (von links) Jürgen Hohl, Thomas Grebe und Georg Haider für ihren Einsatz. Bild: cfd
Vermischtes
Nabburg
17.10.2017
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Der Vorsitzende des Vereins "Weißrusslandhilfe Naabtal", Jürgen Hohl, zweiter Vorsitzender Thomas Grebe und Beisitzer Georg Haider starteten ihre Reise nach Weißrussland, um dort den Opfern der Tschernobyl-Katastrophe zu helfen. Während ihres einwöchigen Aufenthalts legen die Männer tausende Kilometer zurück. Die Projekte tragen das Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" und finden seit 21 Jahren statt.

Unterstützt wird das Team dieses Mal von der Dolmetscherin Tatjana Michailowska. Die Ladung des 14,5-Tonnen-Lkws umfasst medizinische Geräte, Krankenbetten, Schulbedarf, Lebensmittel, Kleidung und viele weitere dringend benötigte Güter. Nach Freigabe durch den Zoll fährt das Team weiter nach Gomel, um die Waren zu verteilen.

Gomel ist mit über 500 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Weißrussland und liegt im Südosten der Republik nahe der ukrainischen Grenze. Die Region um Gomel gilt als eines der durch die Katastrophe von Tschernobyl am meisten kontaminierten Gebiete. Von dort aus geht die Reise weiter ins 300 Kilometer entfernte Minsk, um Schulen und Krankenhäuser zu unterstützen. Im September 1999 wurde ein Kinderspielplatz für das Babyheim in Minsk errichtet. Der damalige Landrat Volker Liedtke übernahm die Schirmherrschaft dafür, der deutsche Botschafter war auch anwesend.

Bürgermeister Armin Schärtl verabschiedete die Helfer mit den Worten: "Ich wünsche gute Fahrt und erfolgreiches Gelingen bei dieser praktizierten Sozialarbeit."
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