31.08.2017 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Magdalena und Rudolf Buberl feiern goldene Hochzeit 50 Jahre gemeinsam durchs Leben

Dankbar blickten Magdalena und Rudolf Buberl auf den gemeinsamen 50-jährigen Lebensweg zurück. Das Jubelpaar feierte kürzlich die "Goldene" mit der Familie, Freunden und Bekannten. Magdalena Feller ist eine gebürtige Nabburgerin, wuchs mit vier Geschwistern auf und half nach dem Schulabschluss an der dortigen Volksschule in dem Anwesen der Eltern in der "Venedig" mit Metzgerei, Gastwirtschaft und einer größeren Landwirtschaft tüchtig mit. Der Vater war sehr früh verstorben.

Magdalena und Rudolf Buberl feierten die goldene Hochzeit. Amtierender Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann (rechts) überbrachte die Glückwünsche im Namen der Stadt. Bild: ohr
von Herbert RohrwildProfil

Rudolf Buberl, geboren in Postelberg, einer kleinen Stadt im Kreis Saaz im westlichen Böhmen, erinnert sich noch gut an die Vertreibung nach Kriegsende als Fünfjähriger. Die Odyssee mit der Mutter und Schwester Brigitte führte nach Thüringen, später in die Stadt Lichtenfels zu einer Tante und auf Umwegen nach Stulln, wo sie zunächst in einer Baracke eine Bleibe fanden. Von der Volksschule Stulln erfolgte der Wechsel ans Deutsche Gymnasium in Amberg. Nach dem Studium an der Pädagogischen Hochschule in Regensburg und dem Abschluss beider Staatsexamen schlossen sich Unterrichtseinsätze vorwiegend in der nördlichen Oberpfalz an.

In der Gastwirtschaft Feller in Nabburg lernte er seine spätere Ehegattin kennen. Magdalena und Rudolf Buberl gaben sich im August 1967 in der Kreuzbergkirche in Schwandorf das Jawort. Der Onkel des Bräutigams vollzog die kirchliche Trauung. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder Irene und Bernhard hervor. Der Sohn verstarb bereits in jungen Jahren. Auch vier Enkelkinder reihten sich in die Schar der Gratulanten ein.

Das Eigenheim im Fliederweg 6 bezog die Familie 1978. Im gleichen Jahr wechselte der Pädagoge an die Volksschule Diendorf als letzte Dienststelle bis zu seiner Ruhestandsversetzung. Der größere Garten ist dem Pensionisten sehr ans Herz gewachsen, bringt aber auch viel Zeitaufwand mit sich.

Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann überbrachte die Glückwünsche der Stadt und Kaplan Berno Läßer gratulierte im Namen der Pfarrgemeinde.

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