Mutig, modern und tatkräftig

Der Frauenbund ist um zehn Mitglieder angewachsen. Im Bild die "Neuen" mit stellvertretender Vorsitzenden Brigitte Müller (links), Vorsitzender Christa Schlagenhaufer (Zweite von links) und Präses Stadtpfarrer Hannes Lorenz (Zweiter von rechts).
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Nabburg
11.12.2016
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Vorsitzende Christa Schlagenhaufer (rechts) kann stolz sein. Zahlreiche Mitglieder gehören schon seit Jahrzehnten dem Frauenbund an. In der Adventsfeier wurden sie für ihre Treue ausgezeichnet. Bilder: bph (2)

Der Frauenbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, christliche Werte in Gesellschaft und Familie zu fördern und zu erhalten. Aber auch Bereiche wie Kreativität, Bildung und Geselligkeit gehören zum Programm. Im Schein von 100 Kerzen startete die heute 380 Personen zählende Gemeinschaft in das Jubiläumsjahr 2017.

Mutige Frauen schlossen sich 1917 zum Katholischen Frauenbund in der Pfarrgemeinde Nabburg zusammen. Diese Form der Frauenbewegung auf christlicher Basis, die insbesondere auch auf Bildung hinzielte, war damals eine sehr moderne Idee. Auch die Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg war Frauen zu verdanken, die ihrer Zeit voraus waren und tatkräftig aufbauten und sich einbrachten.

"Gott braucht uns"

Mutig, modern und tatkräftig - das sind Eigenschaften, die den Nabburger Frauenbund auch heute noch auszeichnen. "Wenn Gott einen Menschen in seien Dienst nimmt, dann will er ihn ganz", meinte Pfarrer Hannes Lorenz einleitend im Johannesdom. Gott wollte in seinem Sohn zu den Menschen kommen und dazu erwählte und brauchte er Maria, "vom ersten Moment an ganz und gar." Das sei letztlich aber nichts, was mit dem Verstand zu erfassen sei, sondern ein Geheimnis des Glaubens. "Das können wir überall dort nachvollziehen, wo wir in unserem Leben spüren, dass Gott uns braucht und erwählt: nicht halbherzig, sondern ganz, um für die Menschen da zu sein, zu denen er uns sendet.

Zehn Neuaufnahmen

Vor der Segnung der Vereinsnadeln freute sich der geistliche Beirat über den Zuwachs von zehn Mitgliedern. Als Willkommensgruß überreichten Vorsitzende Christa Schlagenhaufer und Stellvertreterin Brigitte Müller je eine Rose. Als Zeichen der Zugehörigkeit zum Frauenbund gab es Mitgliedsnadel, Mitgliedskarte und das Bundesgebet für Marie-Theres Brell, Martina Heigl, Sabine Knorr, Elisabeth, Freifrau von Lichtenstern, Claudia Mutzbauer, Heidi Luber, Elisabeth Rachwalik, Petra Schröder, Irmgard Uschold und Marianne Wagner.

Bei der folgenden Adventfeier im Jugendwerk, musikalisch begleitet von der Veeharfengruppe aus Altendorf, gab es vor den Ehrungen Besinnliches und Lustiges zu hören, ehe Pfarrer Lorenz nochmals auf die Notwendigkeit des Frauenbundes einging. Trotz aller "Männerverantwortung" in der Kirche, seien es wohl immer Frauen, denen dort, wo es darum gehe, den Glauben zu leben und Christus spürbar zu machen, eine entscheidende Rolle zukomme. Wenn es in der Pfarrei darum gehe, sich zu engagieren, "da sind es in besonderer Weise die Frauen." Der besondere Dank von Hannes Lorenz galt allen, die sich in der Vorstandschaft einbringen - mit ganzer Kraft - und allen, die nicht bloß "nehmen", sondern der Gemeinschaft zuerst einmal etwas von sich geben."

EhrungenIm Beisein von Bezirksvorsitzender Rita Kleierl wurden Mitglieder geehrt. Seit 25 Jahren dabei sind Agnes Hartauer und Edith Staritz.

Auf 40 Jahre bringen es Maria Amling, Katharina Bäumler, Christa Kriener, Erna Kraus, Anna Prifling, Luise Raab, Margaretha Sauer, Maria Schmauss, Rita Schmauss, Emma Troidl, Barbara Wild und Anneliese Zimmermann. Für 50 Jahre geehrt wurde Elisabeth Mauthner. (bph)
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