22.03.2018 - 20:20 Uhr
Nabburg

Nach der Winterpause wird in der Ortsdurchfahrt wieder gebaut: Für den "Feinschliff" gesperrt

Die Winterpause ist vorbei: Nun rückt die Baufirma Baumer wieder an, um der Nabburger Ortsdurchfahrt nach viel Arbeit im Untergrund und dem Einbau einer Grobasphaltschicht den "Feinschliff" zu geben. Damit verbunden: Umleitungen.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Die Situation ging an die Nerven, war aber nicht zu vermeiden: Ende April bis Dezember letzten Jahres mussten Autofahrer und Anlieger Umleitungen und Behinderungen in Kauf nehmen. Wasserleitungen in der Georgen- und Regensburger Straße wurden erneuert, Kanäle, Parkflächen und Gehwege saniert, der Straßenunterbau fertiggestellt, Asphalt aufgezogen. Das Bayernwerk verlegte vorher Gasleitungen, die Telekom Leerrohre für das Breitband. Die Friedhofsmauer ist gesichert und die Mittelschulstraße im Bereich der Sparkasse ausgebaut. Auch die Georgenstraße hat noch ihre Feinschicht erhalten.

Nun gehen die Arbeiten weiter. Bürgermeister Armin Schärtl, Uli Süß und Thomas Prey vom städtischen Bauamt erläutern den Fahrplan: Ab Montag, 26. März, ist die Regensburger Straße in Höhe der Einmündung Krankenhausstraße nur einseitig befahrbar, da Wasserleitungen umgeschlossen werden. Die Stadt nutzt die beiden Osterferienwochen, muss doch die von vielen Schülern benutzte Fußgängerampel abgebaut werden. Wenn der Umschluss fertig ist, wird die Regensburgerstraße zwischen Friedhofseck und Bahnhofstraße voll gesperrt, um nach dem Abfräsen die Asphaltfeinschicht aufzubringen und Pflasterarbeiten in den Seitenbereichen zu erledigen. Damit beginnt man in der zweiten Ferienwoche, am 3. April. Die Umleitung läuft wie gehabt über die Bahnhof- und die Austraße. Dabei ist auch wieder die geänderte Vorfahrtsregelung zu beachten. Am 27. April soll alles fertig sein. Während der Sperrung stellt die Firma Danhauser wieder Parkplätze in der Austraße zur Verfügung. Zwei Müllsammelpunkte befinden sich bei der Commerzbank und beim Gardinenstudio Nitz.

Ebenfalls ab 26. März ist die Mittelschulstraße dicht. Zur Verbreiterung der Straße inklusive Gehweg muss der "Schwanenwirtsberg" abgegraben und mit einer Stützmauer versehen werden. Auch die Glascontainerstellfläche und die Parkplätze werden gepflastert. Gesperrt ist bis zum Leichenhaus - wohl bis Mitte des Jahres. Wasserleitungs- und Kanalbau ziehen sich dann in den Rotbühlring.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Zuweisungen gibt es aus der Städtebauförderung und aus GVFG-Mitteln. Insgesamt bekommt die Stadt 650 000 Euro. 1,3 Millionen muss sie an Eigenmitteln flüssig machen. Im Boot sind wieder die Baufirma Baumer und das Ingenieurbüro Weiß. Bürgermeister Schärtl lobt die gute Zusammenarbeit. "Die Untere Stadt ist nach dieser Maßnahme städtebaulich enorm aufgewertet", fasst er zusammen. Was man nicht sieht: In Sachen Wasserversorgung ist die Hauptschlagader zur Mittelschulstraße wieder in Ordnung und auch der Brandschutz für 2000 Schüler auf dem Schulberg gewährleistet.

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