27.03.2018 - 20:00 Uhr
Nabburg

Osterliturgie beginnt mit den Freuden des Palmsonntags - Zweige-Segnung und Prozession zur ... Jubel und Leiden ganz nahe beieinander

Der Palmsonntag läutet die Osterliturgie ein. Die Menschen erinnern mit den Palmbüscheln an den Empfang von Jesus in Jerusalem. Palmzweige waren damals ein Symbol für Könige und des Friedens, den der gute König bringt. Die Pfarrgemeinde Sankt Johannes legte an diesem Tag ein eindrucksvolles Glaubensbekenntnis ab.

An Stelle des Evangeliums führten die Firmlinge ein Passionsspiel auf, das die Leidensgeschichte zum Inhalt hatte. Gekleidet in passenden Gewändern machten sie die damaligen Ereignisse in Jerusalem anschaulich. Bild: bph
von Sepp FerstlProfil

Jubel und Leiden können so dicht beieinander liegen. Dies lehrt der Palmsonntag zum Auftakt des Ostergeschehens. Die Liturgie dieses Tages bewegt sich zwischen dem freudigen und fröhlichen "Hosanna, dem Sohne Davids" und dem "Kreuzige ihn", welches die Leidensgeschichte berichtet.

Zahlreiche Gläubigen der Pfarrei waren am Sonntagmorgen auf den Beinen und erinnerten mit Palmzweigen und kunstvoll gestalteten Buschen an den Empfang von Jesus in Jerusalem sechs Tage vor dem Paschafest, wie es das Johannes-Evangelium beschreibt. Die Kindergärten St. Angelus und St. Marien, die Kommunionkinder und Firmlinge, eine große Schar Ministranten sowie eine beachtliche Anzahl von Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen hatten sich am Unteren Markt versammelt.

Vor der Prozession den Stadtberg hinauf zum "Johannesdom" stand zunächst die Segnung der Palmzweige und bunt bebänderten Buschen. Nach der Eröffnung mit festlicher Bläsermusik sangen dazu auch die Kleinen der Kindergärten und die Kommunionkinder. Im Anschluss zogen dann alle, gefolgt von vielen Gläubigen unter den Klängen der Jugendblaskapelle unter Stabführung von Dirigent Markus Ferstl zur Kirche. Die beeindruckende Prozession wurde dort mit feierlichem Orgelklang empfangen.

Den festlichen Gottesdienst feierten Pfarrer Hannes Lorenz und Ruhestandspfarrer Josef Lobinger in Konzelebration unter Mitgestaltung durch den Kirchenchor unter Leitung von Jonathan Brell. An Stelle des Evangeliums führten die Firmlinge ein Passionsspiel auf, das die Leidensgeschichte zum Inhalt hatte. Gekleidet in dazu passenden Gewändern machten sie die damaligen Ereignisse in Jerusalem anschaulich für die Kirchgänger.

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