02.01.2018 - 20:00 Uhr
NabburgOberpfalz

Pfarrer zieht Bilanz an Silvester - Herausragend: Frauenbund-Jubiläum und ... Ein Kirchenjahr wie ein Feuerwerk

Silvester ist von je her der Tag im sich zu Ende neigenden Jahr, um Rückschau zu halten. So auch in der Pfarrei Sankt Johannes auf dem "Domberg". Bei seiner Predigt ließ Stadtpfarrer Hannes Lorenz "ein paar Raketen in den Himmel steigen", weil er meinte: Was im vergangen Jahr ablief, war ein Feuerwerk an bunten Höhepunkten. Bunte Lichter simulierten die Raketen.

von Sepp FerstlProfil

Herausragend war das 100-Jährige des Frauenbundes. Ein ganzes Jahr lang begleiteten die Veranstaltungen - unterschiedlich und bunt. Höhepunkt war die Feier im September und die Aufnahme von 39 neuen Mitgliedern. Die Kirchenmusik brachte in den verschiedensten Klangfarben den Lobpreis in der Kirche zum Klingen. Aber auch die erste große Reihe an Konzerten begeisterte. Absoluter Höhepunkt war die Sunrise-Mass mit den Prager Philharmonikern im Juli.

"Auch in diesem Jahr gestalteten wir eine Nacht der offenen Kirchen zum Oberpfälzer Kulturtag und in Verbindung mit dem Pfarrfest zur Nabburger Kirchweih", sagte der Pfarrer. Für alle Teilnehmer ein unvergesslicher Höhepunkt war die Pilgerfahrt ins Heilige Land im September. Die Orte der Bibel hautnah zu erleben, ist wie dem fünften Evangelium zu begegnen.

Die Renovierung des Jugendwerks steht immer noch bevor. Aber Baumaßnahmen gab es dennoch viele im Jahr 2017. Herausragend war die Renovierung des Haupteingangs. "Im Leben unserer Pfarrgemeinde blieb auch die Zahl der Hochzeiten mit 15 Paaren, die in unserer Pfarrei heirateten oder aus unserer Pfarrei stammen und auswärts heirateten konstant hoch und die Zahl der Taufen war mit 48 Kindern ein lang nicht mehr dagewesener Höhepunkt", zog Lorenz Bilanz. Die leuchtendsten Farben zauberte die Fronleichnamsfeier über Stadt und Pfarrei. 570 000 Menschen feierten per Fernsehen mit. Das Lob, die Zustimmung, das Interesse all überall - aber auch die Mithilfe und das Dabeisein seien überwältigend gewesen. Man habe es geschafft, lebendigen Glauben in einer historischen Altstadt am Bildschirm und in den Krankenzimmern in ganz Deutschland zu zeigen.

Neben den farbenprächtigen Raketen gäbe es natürlich auch die ohrenbetäubenden Kracher und Böller, "die uns in dieser Nacht begleiten". Auch im übertragenen Sinn gäbe es diese "Knaller des Jahres 2017", ohne die dieser Rückblick einseitig wäre. Auch hier kenne jeder weit mehr Situationen, vor allem im persönlichen Leben, bei denen es "gekracht" habe oder Hoffnung und Pläne zerplatzt seien.

Es gelte, Dank zu sagen für das Feuerwerk an Höhepunkten im vergangenen Jahr. "Bewahren wir wie Maria im Evangelium alles in unserem Herzen. Und denken wir daran, dass wir im Licht Christi unseren Weg gehen dürfen, das heller leuchtet als alle Lichter dieser Welt und das keinen Tag des neuen Jahres von unserer Seite weicht", appellierte der Geistliche

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