09.03.2018 - 20:00 Uhr
Nabburg

Schlossschützen stellen sich zukünftigen Aufgaben Investitionen in die Zukunft

Auf ein gutes Jahr blickten die "Schlossschützen" aus Neusath in ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Vor allem hat man sich mit einigen Investitionen Gedanken gemacht, die Zukunft des Vereins zu sichern.

Zahlreiche Mitglieder ehrten die Neusather "Schlossschützen" für ihre langjährige Zugehörigkeit. Bild: ral
von Richard AltmannProfil

Die Schützen trafen sich in der Schlossschänke in Neusath. Dort befindet sich auch das Schützenheim; die Gaststätte wird seit zwei Jahren vom Verein in Eigenregie betrieben. Vorsitzender Thomas Schießl berichtete, dass der Verein 150 Mitglieder zählt. Höhepunkt im Jahr 2017 war die Kirchweih, die er als vollen Erfolg bezeichnete. Der Verein hat auch einiges investiert. So wurde ein Lichtgewehr angeschafft, dazu ein Tablet und ein Laptop. Mit dem Lichtgewehr können zukünftig auch Kinder schon ab sechs Jahren schießen, denn das Gewehr funktioniert ohne Kugeln. Mit den Investitionen möchte der Verein sich wieder attraktiver machen. Es sollen verstärkt junge Menschen angesprochen werden. Ebenfalls als richtig hat es sich erwiesen, dass der Verein die Schlossschänke und damit das Schützenheim selbst gepachtet hat. Schießleiter Erich Kirchhofer blickte auf den sportlichen Aspekt zurück. Es fanden vier interne Schießen statt. Mit zwei Mannschaften wurde am Rundenwettkampf teilgenommen. Die Mannschaft Luftpistole belegte nach Abschluss der Runde den ersten Platz in ihrer Gruppe. Die Mannschaft Luftgewehr hat ihren Wettbewerb noch nicht abgeschlossen. Jugendleiter Matthias Zitzmann berichtete dass die Jugendgruppe zurzeit zwölf Mitglieder hat. Ein großer Gewinn war die Anschaffung des Lasergewehrs. Die Jugendgruppe hat nicht am Rundenwettkampf teilgenommen. Es ist heuer ein Schnupperschießen geplant. Damenleiterin Ursula Kirchhofer erzählte, dass die Damengruppe sich am Kranzbinden im Schützenheim beteiligt hat. Sie selbst hat die Fotos für die Vereinschronik angefertigt. Böllerreferent Markus Schießl berichtete, dass zu verschiedenen Geburtstagen die Böllerschützen ihren Auftritt hatten. Der Verein hat 19 Böllerschützen.

Abschließend fanden Ehrungen statt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hubert Bäumler, Angelika Blödt, Josef Blödt, Michael Duschner, Annette Eckl, Franziska Hofstetter, Alfred Pscheidl, Johann Schottenheim, Leonhard Schottenheim, Josef Schreiber, Sophie Podlesny, Christa Zeitler; für 50 Jahre: Alfred Eckert, Johann Knorr und Josef Puff. Für besondere Verdienste erhielten das silberne Ehrenzeichen Bettina Blödt, die silberne Ehrennadel Elisabeth Zitzmann, Rainer Wegmann und Ursula Kirchhofer, die goldene Verdienstnadel Josef Blödt, Erich Kirchhofer und Georg Kirchhofer.

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