Tierischer Wetterprophet

Die meisten Grasfrösche sind grün. Dieses braune Exemplar ist ebenfalls wetterfühlig und bleibt lieber auf dem Waldboden. Bild: Bugl
Vermischtes
Nabburg
05.09.2017
139
0

Wer sich im Wald nicht nur auf Schwammerl konzentriert, kann wie bei Tauchersdorf auch vierbeinige Spaziergänger treffen, die leicht zu übersehen sind. Anders als der Name vermuten lässt, ist ein Grasfrosch, den Marie Scheidler aus Wernberg-Köblitz angetroffen hat, eher braun als grün, er wird auch unter dem Sammelbegriff "Braunfrösche" geführt. Eigentlich eine "Allerweltsart" in Deutschland, landete das Tier von 1998 bis 2009 trotzdem in der Kategorie "Vorwarnliste" der Rote-Liste-Arten: Wie viele Amphibien ist er häufig Opfer des Straßenverkehrs. Dabei wird der Grasfrosch von Wissenschaftlern als zuverlässiger Wetterprophet geschätzt. Im Gegensatz zu den Laubfröschen soll er nach einem Bericht des Magazins "Geo" recht sichere Hinweise auf Wetterveränderungen geben: Bei schönem Wetter sitzt der Grasfrosch demnach stundenlang an der selben Stelle. Bei Wetteränderung, die sich mit zunehmender Luftfeuchtigkeit ankündigt, steigt sein Bewegungsdrang. Droht Regen oder Gewitter, ist Schluss mit dem Faulenzen, dann wird gehüpft. Wissenschaftler bestätigen dieser Wettervorhersage laut "Geo" eine Genauigkeit von mehr als 90 Prozent.

Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.