26.01.2018 - 20:00 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Kommandant Klaus Frank würdigt Verdienste des langjährigen Vorsitzenden Walter Brucker Akribisch und stets bestrebt nach Perfektion

Wernersreuth. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr (wir berichteten) sind verdiente Mitarbeiter in der Führungsspitze verabschiedet worden. Kommandant Klaus Frank, seit über zwei Jahrzehnten engster Mit- und Zuarbeiter des ausgeschiedenen Vorsitzenden Walter Brucker, stellte unwidersprochen fest: "Mit dem Wechsel endet eine Ära." Brucker gehörte zum Tag der Versammlung 41 Jahre, 1 Monat und 2 Tage der Feuerwehr Wernersreuth und habe ihre Geschichte in den 30 Jahren als Vorsitzender wie kaum ein anderer in der Vergangenheit geprägt. Wenige Tage nach seinem 16. Geburtstag - im Dezember 1976 - war Walter Brucker aufgenommen worden. Schon bald sollte sich herausstellen: Das wird einer der zeigen kann wo es lang geht. Walter Brucker engagierte sich also vorbildlich in der aktiven Truppe, legte souverän im "2-Jahres-Rhythmus" die einzelnen Prüfungen für die Leistungsabzeichen ab, wobei stets Akribie und das Streben nach Perfektion im Vordergrund gestanden hätten. Bei der Jahreshauptversammlung am 5. März 1988 stellte die Wehr die Weichen für einen Generationenwechsel und wählte den damals 27-jährigen als "Chef der Feuerwehr". Frank erinnerte in seiner Laudatio an die damaligen Worten des Amtsvorgängers Gerhard Bauer: "Ich bin jetzt im Ruhestand", worauf sich Bauer entspannt zurückgelehnt habe und den neuen Vorstand die Sitzung zu Ende bringen lassen habe. Klaus Frank erinnerte daran, dass in die Amtszeit von Walter Brucker der Umbau des Feuerwehrgerätehauses (2006 bis 2008) und die Feste zum 90., 100. und 110. Gründungsjubiläum gefallen seien. Brucker sei mit seiner Präsenz das "Gesicht der Feuerwehr Wernersreuth" geworden, was sich bei Repräsentationsaufgaben, Fest- oder Trauerreden bestätigt hätte. Als Dankeschön gab es dann auch ein Fässchen "Zoigl" und einen Umschlag.

Manuel Brucker zusammen mit Erwin Stingl, Walter Brucker sowie Klaus Frank (von links). Bild: fsc
von Autor FSCProfil

Stingl 24 Jahre Schriftführer

Das gleiche Geschenk erhielt übrigens aus der scheidende Schriftführer Erwin Stingl. Dessen Arbeit würdigte zuvor der bisherige 2. Kommandant und neu gewählte Vorsitzende Manuel Brucker. Stingl war nach 24 Jahren im Amt nicht mehr zu Wahl angetreten. Stingl habe den Posten auf neue Wege geführt und modernen Erfordernissen angepasst. Seine Arbeit sei nicht unbedingt offenkundig, doch jedermann könne sich vorstellen, dass es nicht bei der Erstellung eines Protokolls bleibe, sondern darüber hinaus zu allen Vereinsveranstaltungen eine Menge an "Schreibkram", wie Einladungen bei und für Jubiläen, zu erledigen gelte.

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