26.02.2018 - 20:00 Uhr
Neualbenreuth

Rück- und Ausblick beim Männergesangverein: Ende Juni wieder Weinfest im Sengerhof Der einzige Chor in der Marktgemeinde

"Grün die Wälder, grau die Burgen, Oberpfalz mein Heimatland ...": Der musikalische Gruß klang nicht zum ersten Male aus der "alten Stube" der Gaststätte "Kleine Kappl". Diesmal markierte das bekannte Stück den Beginn der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins.

von Autor FSCProfil

Nach den Regularien der Satzung gedachten die Sänger ihrer verstorbenen Sangesfreunde Alois Hofmann und Gerhard Maischl. Vorsitzender Ferdinand Köstler erklärte, dass dem Verein 53 fördernde und inaktive Mitglieder angehören. Die 21 aktiven Sänger, einschließlich Chorleiter, absolvierten im Berichtszeitraum 46 Singstunden und Auftritte.

Weinfest herausragend

Als bedeutende Ereignisse bezeichnete der Vorstand den Besuch des Männergesangvereins Bärnau in der Kleinen Kappl und den Gegenbesuch der Neualbenreuther in Bärnau. Dort hätten auch die Gesangsgruppe des OWV Bärnau und die Falkenberger Zoiglmusik zur Geselligkeit beigetragen. Herausragend aber sei das Weinfest im Sengerhof gewesen. Unter der Überschrift "Mit Wein und Gesang ins Wochenende" erlebten viele Sangesfreunde aus der Umgebung und viele Urlaubsgäste unterhaltsame Stunden, zu denen auch wieder der MGV Bärnau sehr zahlreich gekommen war.

Hierzu stellte Ferdinand Köstler ausdrücklich die Unterstützung der Sängerfrauen heraus, deren Mitwirken bei der Gestaltung und Durchführung des Festes. Zum Vereinsleben gehört inzwischen auch ein Theaterbesuch auf der Freilichtbühne Luisenburg, wo man das Stück "Die Pfingstorgel" genoss.

Ein Geburtstagsständchen erhielt der frühere Aktive Ludwig Grillmeier zum 80. Geburtstag und einen Besuch mit Ständchen brachten die Sänger ihrem Ehrendirigenten Gerhard Schöner auf seiner Terrasse. Unverbrüchlich auch die alljährliche "adventliche Feier" mit den Frauen - in der Hauptsache von Sangesbruder Albert Köstler gestaltet und von Pfarrer George Parankimalil mit besinnlichen Worten bedacht. Nicht vergessen wollte der Vorsitzende auch die Auftritte bei den diversen kirchlichen und gemeindlichen Anlässen, wie Patrozinium oder Volkstrauertag.

Kompliment

Chorleiter Franz Danhauser begann mit einem Kompliment: Nach vier Jahren seiner Tätigkeit spüre er immer mehr Freude - ausgelöst vom "Mittun" der Sänger, ihrer Kameradschaft, ihrem Zusammenhalt und ihrer gepflegten Geselligkeit. Sein Anliegen sei es, so Franz Danhauser, das alte Liedgut zu pflegen, dazu neues einzustudieren und das vorhandene gute Repertoire weiter auszuweiten.

Nach Aussagen Außenstehender, so man ihnen Glauben schenken wolle, habe sich die Qualität des Vortrags der Neualbenreuther Sänger sogar verbessert, gab Danhauser seinen Sängern weiter. Die Kontakte zum MGV Bärnau sollten nach dem Wunsch des Dirigenten weiter geführt und gepflegt werden. Bürgermeister Klaus Meyer zollte der regen Vereins- und Sangestätigkeit große Anerkennung. Als nunmehr einzigem Chor in der Marktgemeinde stünden dem MGV vielleicht weitere Herausforderungen bevor, insbesondere wohl im kirchlichen Bereich, so der Bürgermeister. Die Aktivitäten im "Sengerhof" seien schon wegen der Belegung des historischen Vierseithofs von großer Bedeutung. Klaus Meyer schloss mit den Worten: "Bleibt wie ihr seid!"

Zur laufenden Jahresplanung merkte Vorstand Ferdinand Köstler noch an, dass wieder ein Besuch der Luisenburgfestspiele geplant sei. Als Ausflugsziel könnte das Tachauer Land in Frage kommen, wofür man sich aber um ortskundige Führung bemühen möchte. Die Veranstaltung "Wein und Gesang" sei für den 29. Juni vorgesehen und schon im April wollen der MGV und der Musikverein Ernestgrün im "Tillensaal" einen Konzert- und Liederabend gestalten.

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