Fotoausstellung im Sengerhof
Einmalige Momente

Im Beisein zahlreicher Gäste wurde im Sengerhof eine Ausstellung des Fotoklubs Flossenbürg eröffnet. Zu sehen sind viele besondere Aufnahmen. Bild: enz
Kultur
Neualbenreuth
06.09.2017
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"Die Fotos sind magisch und halten zur Freude des Betrachters einen Moment fest, der einmalig ist." Begeistert ist Neualbenreuths Bürgermeister Klaus Meyer von der neuesten Ausstellung im Sengerhof.

Der Fotoklub Flossenbürg, der seit 44 Jahren besteht und das Motto Henri Cartier-Bressons "Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut" mehr als verinnerlicht hat, zeigt ein breites Spektrum seines Wirkens. Neben Heimat-Impressionen sieht man viele Landschaftsaufnahmen, die auf Reisen entstanden, Porträts, Tierfotografie und Ungewöhnliches. Ungewöhnliche Perspektiven machen ganz andere Seiten der Dinge sichtbar. So entstanden auch aus Alltäglichkeiten Bilder mit Magie.

Bürgermeister Klaus Meyer hieß zur Eröffnung neben zahlreichen Mitgliedern des Vereins und vielen weiteren Gästen auch den 2. Bürgermeister Flossenbürgs, Alexander Sailer, sowie Bürgermeister Johann Burger aus Leonberg willkommen. "Sie alle machen das gern, und wenn man etwas gern macht, macht man es gut", so Meyer zu den Fotografen. Er wünschte der Ausstellung viele interessierte Besucher.

Zweifach vertreten

Alexander Sailer bedankte sich für die Einladung und brachte seine Freude zum Ausdruck, dass Neualbenreuth die Möglichkeit bietet, die Fotos auszustellen. Da in der Ausstellung auch viele Motive aus Flossenbürg zu sehen sind, wies er darauf hin, dass man sie dort auch live erleben kann. Der Vorsitzende des Fotoklubs, Bernhard Neumann, richtete einen herzlichen Dank an die Marktgemeinde, die diese Aktion ermöglichte. Ein besonderer Dank galt Andrea Hirmer, die nicht nur mit Fotos die Ausstellung bereichert, sondern auch in der Sibyllenbad-Galerie derzeit Zeichnungen und Bilder ausstellt. Sie hatte die Kontakte zur Marktgemeinde hergestellt.

Neumann berichtete über Veränderungen in der Fotografie durch das digitale Zeitalter und bedauerte, dass sich dadurch über die Qualität von Aufnahmen weniger Gedanken gemacht würden. So gebe es auch heute noch gute Gründe für die Existenz eines Fotoclubs. Mit der Ausstellung solle gezeigt werden, wie viel Freude es machen kann, sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden zu geben und nicht nur zu "knipsen". "Über 80 bis 90 Prozent des Gelingens einer guten Aufnahme entscheidet der Fotograf und nur ein kleiner Teil ist der eingesetzten Technik zuzuschreiben. Es wäre schön, wenn wir mit unserer Ausstellung dazu anregen könnten, sich mit der Fotografie ein klein wenig näher zu befassen", schloss Bernhard Neumann.

Beim Rundgang durch die Ausstellung und den Sengerhof, zeigten sich die Gäste aus Flossenbürg beeindruckt von dem schön restaurierten alten Gebäude. Das war für Altbürgermeister Albert Köstler, der sich über viele Jahre hier engagierte, natürlich eine große Bestätigung.

Bis zum 28. September

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. September immer von Donnerstag bis Samstag von 14 bis 16 Uhr im Sengerhof, Turmstraße, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
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