Arbeitsgemeinschaft Grenzlandturm und Gedenkstätten: "Maria Frieden" vor 50 Jahren errichtet
Jubiläumsfeier beim Turmfest

Lokales
Neualbenreuth
16.04.2013
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Im Mittelpunkt der 32. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Grenzlandturm stand die Gedenkstätte "Maria Frieden". Es galt umfangreiche Bau- bzw. Instandsetzungsmaßnahmen zu besprechen. Die schmucke Kapelle zu Füßen des Grenzlandturmes wurde nämlich von 50 Jahren von Heimatvertriebenen zur Erinnerung an die alte Heimat errichtet.

Nun steht also ein Jubiläum an, das auf Vorschlag des Arge-Vorsitzenden Arthur Sommer mit dem diesjährigen Turmfest verbunden werden soll. Bis dahin sollten die geplanten Arbeiten und Maßnahmen erledigt sein können, hoffte der Vorsitzende,

Einzelheiten zur Gedenkfeier Maria Frieden und zum Turmfest am 4. August werden noch festgelegt und rechtzeitig bekannt gemacht, so der Vorsitzende. Arthur Sommer stellte nach seiner Wahl im Vorjahr seinen ersten Jahresbericht vor.

Beträchtlicher Schaden

Dabei begann seine Amtszeit gar nicht erfreulich, denn er musste sich mit zwei neuerlichen Einbruchdiebstählen im Grenzlandturm beschäftigen. Sie und die Beschlüsse der letzten Mitgliederversammlung galt es in drei Vorstandssitzungen zu behandeln. Bei den Diebstählen wurde einmal unter anderem der Rasenmäher, bei einem zweiten Einbruch Ende Mai 2012 allerdings nur 18 Euro Bargeld und zwei Kuchen entwendet. In beiden Fällen sei der Sachschaden beträchtlich gewesen. Er sei jedoch weitgehend von der Versicherung abgedeckt worden.
Eine ganze Palette von Arbeiten listete Arthur Sommer auf, unter anderem das Abfräsen der alten Baumstümpfe vor der Kapelle Maria Frieden. Diesen Aufwand von rund 1000 Euro bestritt der Egerer Landtag, dessen zweitem Vorsitzenden Erwin Sommer aus Waldsassen besonderer Dank galt. Das Gelände um den Grenzlandturm wurde mit Humus aufgefüllt und geebnet.

Es waren Instandsetzungen an Fenstern und Türen der Toilettenanlage, sowie am Turm selbst zu bewerkstelligen und das Turm-Modell restauriert werden. Letzteres wurde dann auch beim Jubiläum "150 Jahre bei Bayern" gezeigt. Bei all dem hatten heimische Firmen mit entsprechenden Dienstleistungen und Spenden kostenlose Beiträge geleistet, wofür ihnen der Dank des Vorsitzenden galt.

Aktiv dabei war auch wie immer die bewährte "Arbeitsgruppe des OWV", dessen Vorsitzender Walter Küblböck jedoch ankündigte, dass man wegen Personalmangels die Tätigkeiten wohl etwas einschränken werden müsse. Mit dem Finanzbericht von Albert Köstler zeigten sich die "Arge"-Delegierten recht zufrieden, war es doch gelungen den "Schuldenstand" weiter abzubauen.

3500 Euro für Restaurierung

Nach Informationen zur Übergabe des "Egerer Waldes" durch Bürgermeister Albert Köstler, befasste sich das Gremium noch mit dem Finanzplan, der einhellige Zustimmung fand. Darin sind an Einnahmen rund 4000 Euro, zuzüglich des Mietanteils "Mobilfunk" der Gemeinde und der Erlös des Turmfestes vorgesehen. Neben den fixen Ausgaben von etwa 4500 Euro sind noch rund 3500 Euro für Restaurierungen eingesetzt. (Info-Kästen/weiterer Bericht)
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