28.06.2017 - 20:00 Uhr
NeualbenreuthOberpfalz

Josef Sperk aus Bebra übergibt kistenweise Material Erinnerungen an frühere Treffen

Das Heimattreffen ehemaliger Bewohner der Patengemeinden Maiersgrün und Grafengrün begann mit dem Johannisfeuer. Obwohl die Schar der Teilnehmer kleiner wird, kamen erstaunlich viele, um den vertrauten böhmisch-mährischen Klängen der Blaskapelle Ernestgrün zu lauschen. Auch viele Einheimische hatten sich dazu eingefunden. Der zweite Tag begann mit dem Gottesdienst in Maiersgrün (wir berichteten). Beim Heimatabend im Gasthaus "Zum Tillenblick" betonte Bürgermeister Klaus Meyer die Verbundenheit den "Patenkindern". Altbürgermeister Albert Köstler dankte allen, die sich dieser Patenschaft verschrieben haben und sich dafür engagieren. Überglücklich zeigte er sich darüber, dass Josef Sperk aus Bebra zahlreiche Kisten mit Unterlagen zu den Heimattreffen von Beginn an, mit Heimatliteratur, Erinnerungsstücken und Unterlagen des ehemaligen Ortsbetreuers von Grafengrün, Erich Konhäuser, der Marktgemeinde übergab. Unter den musikalischen Klängen von Ludwig Schicker (Akkordeon) und Rudolf Sporrer (Teufelsgeige) blieb viel Zeit für Gespräche. Da konnte Kurt Kraus, geboren in Tannaweg und seit Jahren regelmäßig bei den Heimattreffen dabei, nicht mehr auf seinem Stuhl sitzen bleiben und musste in einige Melodien mit einstimmen. In jedem Jahr kommen - trotz des altersbedingt kleiner werdenden Kreises - auch wieder neue Teilnehmer hinzu - etwa Roland K. Jäger, dessen Mutter aus Maiersgrün stammt. Ein Zufall führte den gebürtigen Schwabacher zur Sudetendeutschen Landsmannschaft, deren 1. Vorsitzender in Bad Kissingen er seit Januar 2017 ist. Dass er den Egerländer Dialekt nicht nur als "Muttersprache" mitbekommen hat, verdankt er vor allem auch einer Tante, die er häufig besuchte.

Bürgermeister Klaus Meyer unterstrich die Verbundenheit mit den "Patenkindern" der ehemaligen Gemeinden Maiersgrün und Grafengrün. Bild: enz
von Autor ENZProfil
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