20.02.2018 - 20:00 Uhr
Neualbenreuth

Viel Arbeit im Gemeindewald Brenn- und Wertholz

Viel Arbeit gibt's im Gemeindewald. Ein Gespräch mit der Waldbesitzervereinigung steckt die einzelnen Maßnahmen in diesem Jahr ab.

von Autor ENZProfil

Dabei soll der Windwurf beim Tiefenbrunnen aufgearbeitet sowie mehrere Waldabteilungen durchforstet werden - das Birket, im Torfstich die komplette Fläche und am Unteren Brand die Hanglage. Ziel ist es, etwa 200 Festmeter pro Jahr zu erzielen, wobei 50 Prozent als Brennholz und 50 Prozent als Wertholz vermarktet werden sollen. So sehe es auch das kürzlich neu erstellte Forstbetriebsgutachten vor. In einer Ortsversammlung in Schachten wurden die Bachräum-Aktionen im Abrechnungsmodus pro Anwesen neu geregelt, informierte der Bürgermeister in der Sitzung des Marktrats. Klaus Meyer unterstrich das Entgegenkommen der Schachtener Einwohner, die sich an der Bachräumaktion beteiligten. Miteinander reden müssen die Verantwortlichen im Rathaus und des Wasserbeschaffungsverbands Ernestgrün: Es geht um den Verlauf der Zuleitung vom Hochbehälter zur Ortschaft.

Im Bereich Tourismus informierte Meyer darüber, dass der Heilbäderantrag weiter verfolgt wird: Im März oder April seien Gespräche im Innenministerium geplant. Am Nordgautag wird sich die Gemeinde am Festumzug unter Betreuung der Vereine, des Gemeinderates und des Sibyllenbads beteiligen. Auf Antrag der Ottengrüner Kinder beschloss der Gemeinderat, am Dorfanger am Brunnen die Aufstellung eines neuen Bushäuschens in Angriff zu nehmen.

In der Aussprache kam Marktrat Johannes Saalfrank noch einmal auf die schlechte Beteiligung an den angebotenen Mountainbike-Touren zu sprechen (wir berichteten). Er schlug vor, neue Tourenvorschläge für E-Bikes zu erarbeiten. Bürgermeister Klaus Meyer betonte, dass sich dafür Leute finden müssten, die solche Radtouren anbieten. Auch brauche man für die Umsetzung Durchhaltevermögen. Info-Kasten

Kritik an willkürlichen Maßnahmen

3. Bürgermeister Christian Maischl fragte an, warum Gewerbetreibende neuerdings die Gelben Säcke in Tirschenreuth abholen müssen. Dies widerspreche doch dem Grundgedanken des Energiesparens. Das Gemeindeoberhaupt betonte, dass dies eine Maßnahme der beauftragten Entsorgungsfirma Magnitz sei. Es wären angeblich zu viele Säcke zweckentfremdet worden. Dass diese nicht mehr frei verfügbar seien, stoße allgemein auf Unverständnis. "Denn beim Dualen System zahlen alle, die Verpackungen in Umlauf bringen, in dieses System ein", erläuterte Meyer. Man war einhellig der Meinung, dass es deshalb möglich sein sollte, sinnvolle Lösungen zu finden und keine willkürlichen Maßnahmen zu treffen. (enz)

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