09.03.2018 - 18:44 Uhr
Neualbenreuth

Zweckverband über die Entwicklung von Sibyllenbad In der Mitte der Gesellschaft

Die Übernachtungszahlen zeigen es: Vom Kurmittelhaus profitiert die Region. Jährlich 10 Millionen Euro Wertschöpfung werden durchs Sibyllenbad generiert.

In der Gesellschaft fest verankert ist Sibyllenbad (Bild). Nicht zu vernachlässigen ist die dadurch generierte Wertschöpfung in der Region. Bild: pz
von Paul Zrenner Kontakt Profil

"Wir stellen die Weichen für 2018 - wohl wissend, woher wir kommen", sagte Bezirkstagspräsident Franz Löffler bei der Verbandsversammlung im Kurmittelhaus (wir berichteten). 2016 sei das beste Ergebnis aller Zeiten von der Besucherzahl her erreicht worden, 2017 wäre, so Löffler, "ähnlich gut" gewesen. "Eine gewisse Wellenbewegung ist dabei", bereitete der von Werkleiter Gerhard Geiger vermeldete leichte Besucherrückgang kaum Sorgen. "Wir werden gut angenommen", stellte Löffler insgesamt fest. Sibyllenbad sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. "Der Zweckverband fühlt sich hier auch wohl", erklärte der Bezirkstagspräsident. Er verwies auf die Investitionen in den vergangenen Jahren: "Alle Maßnahmen sind jetzt abgearbeitet", erinnerte der Präsident an die Modernisierungen - Wellnessbereich, Badehalle, Parkplatz und die Barrierefreiheit. "Alles gewinnbringende Investitionen." Die Kurpromenade sei ebenfalls nahezu fertig, die Zugangssituation für die Hotels beiden mit dem Bademantel-Gang gut gelöst.

"Es freut mich, wenn der Parkplatz gut gefüllt ist, wenn ich hier herfahre", gestand Löffler. Er sprach von einer besonderen Verbundenheit zum Sibyllenbad, von einem konstruktiven Miteinander. Es gelte aber auch die Qualität im laufenden Betrieb im Blick zu behalten und nicht den Blick aufs Ganze zu vernachlässigen. Dabei verwies der Sprecher auf weitere Aufgaben - und brachte den Badetempel ins Gespräch. "2022 ist alles abbezahlt an Verbindlichkeiten", erklärte Löffler später, bei der Verabschiedung des Haushalts - und auch im Hinblick auf die neuen Herausforderungen. Von der "Erfolgsgeschichte Sibyllenbad" sprach Mitterteichs Bürgermeister Roland Grillmeier. Sibyllenbad sei wichtiger Teil der Region. Anerkennung für die Einrichtung sei etwa auch bei Gästen des Campingplatzes in Großbüchlberg zu hören; diese blieben Wochen in der Gegend. "Wir tragen unseren Anteil gerne", so Grillmeier im Hinblick auf die Umlage der Zweckverbands-Mitglieder. Denn es sei gelungen die Region zu stärken. "Sibyllenbad und der Zweckverband sind in der Region nicht nur angekommen sondern fest verankert", sagte dazu Franz Löffler. "Was wäre Neualbenreuth ohne Sibyllenbad", fragte Bürgermeister Klaus Meyer, der von einem "Leuchtturm in der Region" sprach und dem Zweckverband für die Nachhaltigkeit dankte. "Wir werden alles tun, dass Sie sich wohlfühlen in Neualbenreuth." Info-Kasten

Mobilfunk-Empfang im Kurmittelhaus

Einen, so wörtlich, "Negativtropfen in den Kelch der Freude" ließ Ludwig Spreitzer fallen: Er thematisierte den Mobilfunk-Empfang im Sibyllenbad. "Wie muss ich da im Haus herumrennen, das ist echt schlimm", schimpfte der Bezirkstagsvizepräsident a. D. "Wenn du rausgehst, hast du den Tschechen drin", meinte Spreitzer ansonsten über die Versorgung. "Mal ohne Smartphone, das ist Teil der Therapie", warf Toni Dutz süffisant ein, während Bürgermeister Klaus Meyer auf seine Bemühungen seit 2014 verwies: Es habe vergangenes Jahr eine Zusage für eine Verbesserung gegeben. Frequenzabstimmungen wegen der Grenznähe sollten ebenfalls erledigt sein. Offenbar gebe es aber bei den Anbietern interne Probleme mit der Umsetzung. (pz)

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