Neualbenreuther Weihnachtsmarkt
Gleich nach Eröffnung Gedränge an den Ständen

Die Blaskapelle Ernestgrün hielt Wind und Wetter stand. Bild: enz
Vermischtes
Neualbenreuth
12.12.2016
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Trotz des immer wieder einsetzenden Regens kamen zum zweiten Tag des weihnachtlichen Kunsthandwerkermarktes zahlreiche Besucher. Im Stodl der Alten Posthalterei herrschte schon gleich nach der Eröffnung Gedränge an den Ständen mit Handarbeiten, Spielzeug, Kräutersalzen, lustiger oder weihnachtlicher Keramik sowie den Tiffany-Sternen.

In der Gäste-Information durften sich Besucher über die neuen Angebote des Sibyllenbads informieren und Gutscheine erwerben, einem Korbmacher und einer Textilkünstlerin zuschauen oder Alwareither Spezialitäten erwerben. Im Sengerhof bastelte Meinhard Köstler mit den Kindern Sterne aus Filz. Dort hatte auch Eva Ristl ihre Kräuterecke auf gebaut. Man erfuhr von ihr viel Interessantes über heimische Kräuter, hat sie doch erst kürzlich einen Kurs als Kräuterführerin absolviert.

Perlmutt-Schmuck begehrt

In den Vorräumen zum Tillensaal, in dem sich die Besucher wieder unter weihnachtlichen Klängen von Franz Becker bei Kaffee und Kuchen trafen, hatten ebenfalls einige Kunsthandwerker ihre Stände aufgebaut. So sah man etwa das Knopfmuseum Bärnau als Aussteller mit wunderschönem Perlmutt-Schmuck, der wieder heiß begehrt ist.

Ungarische Spezialitäten

Die Partnergemeinde Vál in Ungarn war auch zu diesem zweiten Tag angereist und bot Lángos, Kastanien-Püree, Pálinka und ungarische Spezialitäten an, die so manchen Besucher an seine früheren Reisen in das Land der Magyaren erinnerte. Da wurden alle Sprach-Brocken, die man im Urlaub gelernt hatte, hervorgeholt - und das war erstaunlich viel! Überall duftete es nach Punsch und Glühwein, als die Blaskapelle Ernestgrün unter dem Christbaum weihnachtliche Musik erklingen ließen. Auch der Regen konnte ihrer musikalischen Harmonie nichts anhaben. Sie erwiesen sich als wetterfest. Unermüdlich karrte Alfons Schnurrer Holz zu den Feuerstellen, an denen man sich aufwärmen und trocknen konnte. Noch einmal kam der Nikolaus und beschenkte die Kinder, die sich um ihn drängten und eine weise Mahnung mit auf den Weg bekamen. Nach dem Erleben dieses einmaligen Weihnachtsmarktes waren sich die Gäste alle einig, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
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